Frauen mit Wochenbettdepression haben in der EU künftig Zugang zu einem neuen Medikament. Die Europäische Kommission hat Zuranolon die EU-weite Marktzulassung erteilt, wie die Behörde mitteilte. Allerdings gibt es eine große Einschränkung: Das Mittel wird nicht für die Stillzeit empfohlen und sollte auch nicht während der Schwangerschaft angewendet werden. Wochenbettdepression - auch Postpartale Depression (PPD) genannt - äußert sich laut Kommission etwa durch anhaltende Traurigkeit, Angst, Erschöpfung und Schwierigkeiten im Alltag. Die Krankheit könne schwerwiegend und langanhaltend sein und sowohl Mutter als auch Kind belasten. Bislang habe es keine für diese spezifische Erkrankung zugelassenen Behandlungen gegeben, so die EU-Kommission. Ein Vorteil von Zuranolon liegt nach Angaben der Kommission darin, dass es bereits nach zwei Wochen Behandlung depressive Symptome reduzieren kann. Die Zulassung basiert auf der positiven wissenschaftlichen Bewertung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Das Medikament ist verschreibungspflichtig und kann Nebenwirkungen haben.
Bildnachweis: © Julian Stratenschulte/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Medikament gegen Wochenbettdepression in der EU zugelassen
Zuranolon soll spürbare Erleichterung bei Wochenbettdepression schon nach zwei Wochen bringen. Aber nicht jede Frau sollte es nehmen.
Meistgelesene Artikel
- 9. Oktober 2026
Vom ersten Eintopf im Keller zur Warendorfer Institution
50 Jahre „Grillstube Zur B64“
- 3. Oktober 2026
Um 17:17 Uhr fällt der Adler: Alexander Suermann-Plümpe ist neuer Kreisschützenkönig
Spannendes Königsschießen in Oelde – Neuer Kreisschützenkönig holt mit dem 201. Schuss den Adler von der Stange
Von der „Freckenhorster Olympiade“ über den großen Jubiläumsumzug bis zur Party: Zwei Tage lang feierte der Orchesterverein gemeinsam mit Freunden
Neueste Artikel
- 16. Oktober 2026
Anlass für Schüsse in Stade: Was ein Gutachten zum Baby sagt
Ein Baby wurde verletzt, seine Eltern verlieren das Sorgerecht - und der Vater die Kontrolle: Er erschießt sechs Angestellte der Jugendhilfe. Nun liegt ein Gutachten zu den Verletzungen des Babys vor.
- 16. Oktober 2026
Vor 40 Jahren: Der erste Mensch auf allen Achttausendern
Es war ein harter Wettkampf. Aber am 16. Oktober 1986 stand Reinhold Messner auf dem Lhotse - der letzte Himalaya-Gipfel, der ihm gefehlt hatte. Heute beschäftigt ihn das nicht mehr groß. Sagt er.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. Oktober 2026
Anlass für Schüsse in Stade: Was ein Gutachten zum Baby sagt
Ein Baby wurde verletzt, seine Eltern verlieren das Sorgerecht - und der Vater die Kontrolle: Er erschießt sechs Angestellte der Jugendhilfe. Nun liegt ein Gutachten zu den Verletzungen des Babys vor.
- 16. Oktober 2026
Vor 40 Jahren: Der erste Mensch auf allen Achttausendern
Es war ein harter Wettkampf. Aber am 16. Oktober 1986 stand Reinhold Messner auf dem Lhotse - der letzte Himalaya-Gipfel, der ihm gefehlt hatte. Heute beschäftigt ihn das nicht mehr groß. Sagt er.













