Mehrere Zivilschutz-Hubschrauber des Bundes können wegen eines technischen Defekts vorübergehend nicht eingesetzt werden. Das sagte eine Sprecherin des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn. Zuvor hatte die «Neue Westfälische» berichtet, dass sieben Zivilschutz-Hubschrauber derzeit wegen eines Technikdefekts am Boden bleiben müssen. Betroffen sind demnach die Luftrettungsstationen in Frankfurt/Main, Hannover, Kassel, Duisburg, Bielefeld, Hamburg und Siblin in Schleswig-Holstein. Laut Bundespolizei seien zunächst an einem Hubschrauber bei der Modifikation der Funkanlage Beschädigungen an einer Steuerstange bemerkt worden, meldete die Zeitung. Das beauftragte Unternehmen habe ähnliche Modifikationen bereits an zwölf weiteren Hubschraubern vorgenommen. Nach Kenntnis des ersten Defekts habe die zuständige Bundespolizei-Fliegergruppe für das BBK stichprobenartig Untersuchungen an weiteren Helikoptern durchgeführt und ähnliche Schäden zutage gefördert. Um die Flugsicherheit nicht zu gefährden, seien die betroffenen Hubschrauber zunächst aus dem Flugbetrieb genommen worden. Wann sie wieder fliegen könnten, steht noch nicht fest. Die Bundespolizei arbeitet dem Zeitungsbericht zufolge mit Hochdruck an der Schadensermittlung und an der schnellstmöglichen Wiederaufnahme des Flugbetriebs. Die beiden Luftrettungsstationen «Christoph 14» in Traunstein und «Christoph 17» in Kempten-Durach, die über Rettungswinden verfügen, sind von der Beschädigung nicht betroffen.
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Mehrere Rettungshubschrauber des Bundes defekt
Betroffen sind Luftrettungsstationen im ganzen Land. Insgesamt sieben Zivilschutz-Hubschrauber können vorübergehend nicht eingesetzt werden. An diesen Standorte gibt es Probleme.
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