Millionen katholische Pilger haben am Gedenktag der Jungfrau Maria von Guadalupe deren Basilika in Mexiko-Stadt besucht. Die Gläubigen zogen auf Knien, zu Fuß und mit großen Statuen der Mutter Jesu auf den Schultern zu einem der größten Wallfahrtsorte der Welt. Eine traditionelle mexikanische Mariachi-Volksmusikgruppe sang vor dem Gnadenbild der dunkelhäutigen Patronin Lateinamerikas die «Mañanitas», das in Mexiko typische Geburtstagslied. Nach Angaben der Regierungschefin von Mexiko-Stadt, Clara Brugada, haben zum Feiertag bislang elf Millionen Menschen die Basilika im Norden der mexikanischen Hauptstadt besucht. Viele Pilger, die aus ihren Dörfern in die Hauptstadt geströmt waren, übernachteten bei kühlen Temperaturen in Zelten vor dem Heiligtum, wie im Fernsehen zu sehen war. Der Glaube an die Jungfrau von Guadalupe geht auf das Jahr 1531 zurück. Maria soll einem indigenen Bauern, Juan Diego, nahe Mexiko-Stadt erschienen sein und ihn mit dem Bau einer Kapelle beauftragt haben. Der Indigene wurde 2002 als erster Ureinwohner Amerikas vom damaligen Papst Johannes Paul II. bei einem Besuch in Mexiko heiliggesprochen.
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Millionen pilgern zur Basilika von Guadalupe in Mexiko
Mariachi-Musik und tiefe Frömmigkeit: Die Katholiken feiern in Mexiko ihre heilige Patronin. Die Tradition geht auf das Jahr 1531 zurück.
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