27. Juli 2024 / Aus aller Welt

Mindestens neun Tote nach Taifun «Gaemi» in Taiwan

Der Taifun «Gaemi» hat in Taiwan für Chaos und Verwüstung gesorgt, in China wurden viele Menschen in Sicherheit gebracht. Auf den Philippinen macht zudem nach wie vor ein gesunkener Öltanker Sorgen.

In Taiwan sind mindestens neun Personen im Zuge des Taifuns «Gaemi» gestorben.

Die Zahl der Todesopfer von Taifun «Gaemi» ist in Taiwan auf mindestens neun gestiegen. Knapp 900 weitere Personen wurden durch die massiven Regenstürme verletzt, wie die taiwanischen Behörden mitteilten. Über 800.000 Haushalte müssen zudem zeitweise ohne Strom auskommen. In einigen Teilen der Insel sind auch am heutigen Samstag öffentliche Einrichtungen aus Sicherheitsgründen geschlossen. 

Auf dem chinesischen Festland haben am Wochenende insgesamt vier Provinzen Notfallmaßnahmen gegen den Taifun ergriffen. In der südchinesischen Provinz Fujian mussten laut Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua 290.000 Einwohner evakuiert werden, auch im nordöstlichen Liaoning haben Sicherheitskräfte insgesamt 27.000 Einwohner nach starken Niederschlägen in Sicherheit gebracht. 

Auch wenn «Gaemi» wegen sinkender Windgeschwindigkeiten mittlerweile zu einem Tropensturm herabgestuft wurde, besteht insbesondere entlang der Flüsse in Zentralchina weiterhin ein großes Überschwemmungsrisiko, wie chinesische Staatsmedien warnen. 

Die stärksten Schäden hatte «Gaemi» zuvor auf den Philippinen verursacht. Dort ist die Todeszahl laut Medienberichten auf mittlerweile 34 gestiegen. In der Manilabucht sank zudem im Zuge der Unwetter ein Öltanker mit 1,4 Millionen Liter Industrieheizöl, die laut Angaben der philippinischen Küstenwache teilweise ausgetreten sind. 


Bildnachweis: © Uncredited/Taiwan Ministry of National Defense/AP/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Comeback in der Emsstadt: Matthias Jäger kocht wieder mit Emswasser
Allgemein

Vom Kolpinghaus ins Giebel & Galopp: Jägers kulinarische Rückkehr

weiterlesen...
Neuer Anfang für alte Traditiongaststätte
Allgemein

Familie Zumbrink rettet Landgasthof „Zum kühlen Grunde“

weiterlesen...
Abschied mit schwerem Herzen nach 103 Jahren
Allgemein

Mit der Schließung vom Warendorfer Traditionsgeschäft „Pechers Spielparadies“ geht eine Ära zu Ende

weiterlesen...

Neueste Artikel

Whiskey in der Stimme, Rock’n’Roll im Blut
Allgemein

Dimi on the Rocks & The Firesuckers lassen es in der Alten Frieda krachen

weiterlesen...
Warum Deutsche sich ungern von Erinnerungsstücken trennen
Aus aller Welt

Ob Erbstücke, Reisesouvenirs oder Kinderspielzeug: Es gibt viele ungenutzte Dinge, die man trotzdem behält. Welche geben Menschen laut einer Umfrage besonders ungern ab – und was löst die Bindung aus?

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Warum Deutsche sich ungern von Erinnerungsstücken trennen
Aus aller Welt

Ob Erbstücke, Reisesouvenirs oder Kinderspielzeug: Es gibt viele ungenutzte Dinge, die man trotzdem behält. Welche geben Menschen laut einer Umfrage besonders ungern ab – und was löst die Bindung aus?

weiterlesen...
Hamster im Greifautomat empören Chinesen
Aus aller Welt

In Shenzhen sollen lebende Hamster als Preise in einem Spielautomaten feilgeboten worden sein. Laut chinesischen Medien wurde das Gerät erst nach einem Sturm der Entrüstung entfernt.

weiterlesen...