24. Juli 2024 / Aus aller Welt

Nach Hai-Attacke in Australien: Bein von Surfer angespült

Es ist der Alptraum aller Wassersportler: Ein Weißer Hai greift vor der australischen Ostküste einen Surfer an. Kurz darauf wird sein Bein gefunden - und in Eis gepackt.

So sah das Surfbrett nach der Haiattacke aus.

Nach dem schweren Haiangriff auf einen Surfer in Australien werden langsam die Ausmaße seiner Verletzungen klar. Das abgetrennte Bein des 23-Jährigen wurde Polizeiangaben zufolge einige Zeit nach der Attacke an den Strand gespült und umgehend von Anwohnern in Eis gepackt. Das Opfer wird im John Hunter Hospital in Newcastle behandelt, wohin später auch sein Bein geflogen wurde. Ob Ärzte es wieder annähen können, sei noch unklar, berichtete der Sender 9News.

Der junge Mann war am Dienstag nahe dem bekannten australischen Badeort Port Macquarie an der Ostküste von dem Hai attackiert worden. Auf Fotos war sein Surfbrett zu sehen, aus dem das Tier einen Teil herausgebissen hatte.

Rettung mit Hundeleine

Die Behörden teilten später mit, es habe sich um einen drei Meter langen Weißen Hai gehandelt. Die Tiere gelten als die gefährlichsten Raubfische der Erde. Die Strände in der Region wurden für mindestens 24 Stunden gesperrt.

Augenzeugen waren dem Opfer zu Hilfe geeilt. Einem Polizeibeamten, der zufällig in der Nähe war, war es gelungen, die Wunde bis zum Eintreffen der Rettungskräfte mit einer Hundeleine abzubinden. Mehrere Krankenwagen und ein Hubschrauber waren im Einsatz. Das Opfer war zunächst in einem kritischen, aber nicht lebensbedrohlichen Zustand. 

Drei Attacken innerhalb von zwei Wochen

Es handelte sich um die dritte Haiattacke in Australien in diesem Monat. Erst in der vergangenen Woche war ein Surfer nur wenige Kilometer vom Zentrum von Perth an der Westküste ins Bein gebissen worden. Ärzte hatten die Wunde genäht und einen Haizahn aus seinem Bein entfernt.

Vor zwei Wochen war in der Nähe von Coral Bay, etwa 1.100 Kilometer nördlich von Perth, ein Mann beim Speerfischen von einem Raubfisch angegriffen worden. Das Opfer wurde ebenfalls nicht lebensgefährlich verletzt.


Bildnachweis: © Supplied By Nsw Police/NSW POLICE/AAP/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Dein Adventskalender am 06. Dezember bei Dein WAF
Allgemein

Gewinne heute einen von zwei 50,- Euro Warendorf Gutscheinen

weiterlesen...
„Giebel & Galopp“: Neues Restaurant belebt Warendorfs Gute Stube
Allgemein

Kulinarischer Neustart nach 15 Jahren im Traditionshaus am Marktplatz

weiterlesen...
Stadtmeisterschaft bricht alle Rekorde und zieht 35 Kegelclubs auf die Bahn
Allgemein

Trotz Hells Bells und Disconebel müssen die „Luftpumpen“ ihren Titel abgeben

weiterlesen...

Neueste Artikel

Neue Verkehrsführung auf der Freckenhorster Straße
Allgemein

EmsWärme-Baustelle schreitet voran

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Schwerster Cholera-Ausbruch seit 25 Jahren im Kongo
Aus aller Welt

Mehr als 64.000 Infizierte und fast 1.900 Tote: In der Demokratischen Republik Kongo grassiert der schwerste Cholera-Ausbruch seit Jahrzehnten. Besonders betroffen sind Kinder.

weiterlesen...
Japan warnt nach Erdbeben vor Tsunami
Aus aller Welt

Vor der Küste Japans kommt es zu einem schweren Erdbeben. Die Behörden warnen vor bis zu drei Meter hohen Wellen.

weiterlesen...