10. Juni 2022 / Aus aller Welt

Neue Nasa-Studie zu unidentifizierten Flugobjekten

UFOs faszinieren Menschen seit jeher. Nun gibt die Nasa eine neue Studie in Auftrag, um das Geheimnis hinter den mysteriösen Flugobjekten zu lüften - und von diesen gibt es gar nicht so wenige.

UFOs - nur Sci-Fi oder ein echtes Phänomen? Die Nasa will mehr herausfinden.

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat eine neue Studie zu unidentifizierten Flugobjekten in Auftrag gegeben.

Die Studie unter der Leitung des Astrophysikers David Spergel solle ab Herbst vorhandene Daten identifizieren, herausfinden, wie künftig am besten Daten gesammelt werden können und wie die Nasa auf Basis dieser Daten unidentifizierte Flugobjekte künftig wissenschaftlich besser verstehen könne, teilte die Behörde am Donnerstag mit.

Erster Schritt: «Robustes Datenset»

«Angesichts des Mangels an Beobachtungen ist unsere erste Aufgabe, einfach das robusteste Datenset zu sammeln, das wir sammeln können», sagte Spergel. Die Forscher wollten demnach identifizieren, welche Daten existieren - von Zivilisten, der Regierung, Nicht-Regierungsorganisationen und Unternehmen.

Die Studie werde voraussichtlich rund neun Monate dauern und alle Ergebnisse würden öffentlich gemacht. Es gebe keine Hinweise darauf, dass unidentifizierte Flugobjekte außerirdischen Ursprungs seien, betonte die Nasa.

Mehr als 100 Himmelserscheinungen

Die Untersuchung sei mit der US-Regierung abgesprochen, aber nicht Teil von deren eigenen Nachforschungen. Im vergangenen Jahr hatte das US-Verteidigungsministerium einen mit Spannung erwarteten Bericht der «Unidentified Aerial Phenomena Task Force» zu dem Thema veröffentlicht, wonach es zumindest bislang keine Erklärungen für rund 140 Himmelserscheinungen aus den vergangenen zwei Jahrzehnten gibt.

Gleichzeitig wurde festgestellt, dass diese Phänomene ein Sicherheitsrisiko für den Flugverkehr seien und möglicherweise auch ein nationales Sicherheitsrisiko für die USA darstellen könnten. Deswegen solle nun ein Plan entworfen werden, wie sie besser untersucht und verstanden werden könnten. Im Mai hatte es die erste Anhörung im US-Repräsentantenhaus zu dem Thema seit mehr als 50 Jahren gegeben.


Bildnachweis: © Alex Brandon/AP/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Taira Löbke setzt dem Jubiläum der Damengarde die Krone auf
Allgemein

Erst die Feuerwehr, dann der Regen und am Ende eine Königin

weiterlesen...
Einbahnstraße auf der B64: Das müssen Autofahrer jetzt wissen
Allgemein

Fernwärme-Arbeiten in Warendorf sorgen ab 13. August für weiträumige Umleitung

weiterlesen...
Vom Neustart zur Erfolgsgeschichte: Landgasthof zieht positive Sommerbilanz
Allgemein

Barbecue und Live-Musik mit Rainer Migenda zum Ausklang des ersten Sommers im „Zum Kühlen Grunde“

weiterlesen...

Neueste Artikel

Mitarbeiterinnen abgezogen: Eiffelturm nach Streik geöffnet
Aus aller Welt

Nach dem Abzug weiblichen Personals für eine religiöse Delegation blieb der Eiffelturm aus Protest geschlossen. Die Betreiber räumen einen Fehler ein und wollen eine Wiederholung verhindern.

weiterlesen...
Rund 16.000 Hitzetote in diesem Jahr – und nun?
Aus aller Welt

Mindestens 16.000 Menschen sind hitzebedingt in diesem Jahr in Deutschland gestorben. Experten erklären, warum viele Todesfälle unentdeckt bleiben – und wie sie verhindert werden könnten.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Mitarbeiterinnen abgezogen: Eiffelturm nach Streik geöffnet
Aus aller Welt

Nach dem Abzug weiblichen Personals für eine religiöse Delegation blieb der Eiffelturm aus Protest geschlossen. Die Betreiber räumen einen Fehler ein und wollen eine Wiederholung verhindern.

weiterlesen...
Rund 16.000 Hitzetote in diesem Jahr – und nun?
Aus aller Welt

Mindestens 16.000 Menschen sind hitzebedingt in diesem Jahr in Deutschland gestorben. Experten erklären, warum viele Todesfälle unentdeckt bleiben – und wie sie verhindert werden könnten.

weiterlesen...