Drei Wochen nach dem verheerenden Brand in einer Diskothek in Nordmazedonien ist die Zahl der Todesopfer auf 60 gestiegen. Der Manager und Barkeeper des Lokals erlag seinen schweren Brandverletzungen in einer Klinik in Litauen. Das erklärte Nordmazedoniens Gesundheitsminister Arben Taravari, wie mehrere nordmazedonische Medien berichteten. Kurz nach dem Unglück hatte es 59 Tote gegeben. Damals wurden 115 der rund 200 Verletzten ins Ausland zur Behandlung gebracht, weil die Kliniken des Balkanlandes mit der komplexen Behandlung so vieler Brandwunden-Patienten überfordert waren. Einige wurden in nordeuropäische Länder wie Litauen oder Schweden transportiert. Zu dem Brand in der Kleinstadt Kocani, 100 Kilometer östlich der Hauptstadt Skopje, war es in der Nacht vom 15. zum 16. März gekommen, nachdem eine für die Bühnen-Show eingesetzte Funkenmaschine die aus leicht entflammbarem Material bestehende Deckenkonstruktion entzündet hatte. Erste Ermittlungen hatten ergeben, dass Brandschutzvorgaben nicht eingehalten wurden, zudem gab es Zweifel an der Betriebsgenehmigung für das Lokal. Die Staatsanwaltschaft ermittelt inzwischen gegen Dutzende mutmaßlich Mitverantwortliche.
Bildnachweis: © Armin Durgut/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Nordmazedonien: Zahl der Todesopfer von Brand steigt auf 60
Schwere Brandwunden können nach Wochen noch tödlich sein. An den Folgen des Feuers, das Mitte März in einer Disko in Nordmazedonien ausbrach, starb nun der Manager des Unglückslokals.
Meistgelesene Artikel
- 6. Dezember 2025
Dein Adventskalender am 06. Dezember bei Dein WAF
Gewinne heute einen von zwei 50,- Euro Warendorf Gutscheinen
- 21. November 2025
„Giebel & Galopp“: Neues Restaurant belebt Warendorfs Gute Stube
Kulinarischer Neustart nach 15 Jahren im Traditionshaus am Marktplatz
Trotz Hells Bells und Disconebel müssen die „Luftpumpen“ ihren Titel abgeben
Neueste Artikel
- 8. Dezember 2025
Warendorfs weihnachtlicher Kulturmoment im Dachtheater
Jour Fixe im Theater am Wall
- 8. Dezember 2025
Schwerster Cholera-Ausbruch seit 25 Jahren im Kongo
Mehr als 64.000 Infizierte und fast 1.900 Tote: In der Demokratischen Republik Kongo grassiert der schwerste Cholera-Ausbruch seit Jahrzehnten. Besonders betroffen sind Kinder.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 8. Dezember 2025
Schwerster Cholera-Ausbruch seit 25 Jahren im Kongo
Mehr als 64.000 Infizierte und fast 1.900 Tote: In der Demokratischen Republik Kongo grassiert der schwerste Cholera-Ausbruch seit Jahrzehnten. Besonders betroffen sind Kinder.
- 8. Dezember 2025
Japan warnt nach Erdbeben vor Tsunami
Vor der Küste Japans kommt es zu einem schweren Erdbeben. Die Behörden warnen vor bis zu drei Meter hohen Wellen.













