22. Dezember 2022 / Aus aller Welt

Oberstdorf wegen 25.000-Euro-Christbaum in der Kritik

«Dekadenz im Allgäu»: Ein Weihnachtsbaum, der per Schwertransport rund 600 Kilometer in den Urlaubsort gebracht wurde, stößt im Netz auf Unverständnis.

In Oberstdorf wurde in diesem Jahr ein Christbaum aus dem Sauerland aufgestellt.

Der Allgäuer Urlaubsort Oberstdorf ist durch die Aufstellung eines nahezu 25.000 Euro teuren Christbaums in die Kritik geraten. Die knapp 10.000 Einwohner große Marktgemeinde hatte nach mehreren Medienberichten die Tanne etwa 600 Kilometer weit aus dem Sauerland nach Bayern transportieren lassen.

Bei Twitter äußerten Nutzer wenig Verständnis für die Aktion. «Dekadenz im Allgäu», schrieb einer am Donnerstag. «Was hätte man mit fast 25.000 Euro alles an Sinnvollerem tun können?», fragte eine andere Twitter-Nutzerin. Von der Gemeindeverwaltung war am Donnerstag zunächst keine Stellungnahme zu dem Weihnachtsbaum zu bekommen.

Laut «Allgäuer Zeitung» hatte die Gemeinde ein Unternehmen beauftragt, für 24.850 Euro den Weihnachtsbaum per Schwertransport zu liefern. Der Baum wurde demnach dann durch halb Deutschland transportiert. In der Vergangenheit hätten die gemeindeeigenen Kommunalbetriebe einen Christbaum aus der Region geholt und selbst am Marktplatz aufgestellt. Aus Sicherheitsgründen sei das nach Angaben der Verwaltung aber nicht mehr möglich, berichtete das Blatt.


Bildnachweis: © Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild
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