Einer der maßgeblichen Organisatoren des Staatsbegräbnisses für Queen Elizabeth II. muss für sechs Monate seinen Führerschein abgeben. Der Herzog von Norfolk, Edward Fitzalan-Howard, bekannte sich am Montag vor einem Londoner Gericht schuldig, am Steuer sein Handy benutzt zu haben, wie die Nachrichtenagentur PA meldete. Polizisten hatten den 65-Jährigen im April dabei erwischt, wie er im Londoner Stadtteil Battersea über eine rote Ampel fuhr. Dies habe er gar nicht bemerkt, da er auf sein Handy konzentriert gewesen sei, sagte der Beschuldigte vor Gericht. Der Herzog von Norfolk war schon in der Vergangenheit wegen zu schnellen Fahrens aufgefallen und hatte etliche Punkte gesammelt. Fitzalan-Howard, der auch Mitglied im britischen Oberhaus ist, hatte noch versucht, die Abgabe seines Führerscheins zu verhindern - mit der Begründung, er brauche diesen für die Organisation der Krönungsfeierlichkeiten von König Charles III. Ein genaues Datum für diese Zeremonie ist noch nicht öffentlich bekannt, allerdings gilt der kommende Frühling oder Frühsommer als wahrscheinlicher Zeitraum. Das Gericht erkannte die außergewöhnlichen Umstände jedoch nicht als so bedeutsam an, dass dem Herzog die Strafe erspart blieb. Zusätzlich zum Fahrverbot muss er rund 1200 Pfund Strafe zahlen.Herzog wollte Abgabe des Führerscheins noch verhindern
Bildnachweis: © Pa/PA Wire/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Organisator des Queen-Begräbnisses muss Führerschein abgeben
Der Herzog von Norfolk war einer der Organisatoren des Staatsbegräbnisses für die Queen. Schon in der Vergangenheit war er wegen zu schnellen Fahrens aufgefallen - nun muss er seinen Führerschein abgeben.
Meistgelesene Artikel
Karnevalisten aus Warendorf stürmen die Halle Münsterland
- 24. Januar 2026
Prinz Stöffel I. regiert das Sassenberger Narrenvolk!
Der KCK startet Prinz Stöffel I. und Prinzessin Ivonne in die aktuelle Session
- 31. Januar 2026
Warendorfs Altstadt im närrischen Ausnahmezustand
WaKaGe läutet heiße Phase ein
Neueste Artikel
- 15. Februar 2026
Schweitzer will einheitliches Deutschlandticket mit Passfoto
Nach der tödlichen Attacke auf einen Zugbegleiter sucht die Politik nach Lösungen, um die Sicherheit zu erhöhen. Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz macht einen konkreten Vorschlag.
- 15. Februar 2026
SPD will Social-Media-Verbot für Kinder unter 14
Das kürzlich eingeführte australische Social-Media-Verbot für Jugendliche ruft Nachahmer rund um den Globus auf den Plan. Jetzt will auch die SPD in Deutschland strengere Regeln für die Jugend.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. Februar 2026
Schweitzer will einheitliches Deutschlandticket mit Passfoto
Nach der tödlichen Attacke auf einen Zugbegleiter sucht die Politik nach Lösungen, um die Sicherheit zu erhöhen. Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz macht einen konkreten Vorschlag.
- 15. Februar 2026
SPD will Social-Media-Verbot für Kinder unter 14
Das kürzlich eingeführte australische Social-Media-Verbot für Jugendliche ruft Nachahmer rund um den Globus auf den Plan. Jetzt will auch die SPD in Deutschland strengere Regeln für die Jugend.













