Bei schweren Überschwemmungen an Australiens Ostküste ist ein Mensch ums Leben gekommen, mindestens zehn weitere werden vermisst. Betroffen waren vor allem die Bundesstaaten Queensland und New South Wales mit der Metropole Sydney. Bei der Toten handele es sich um eine ältere Frau, die an der Sunshine Coast in ihrem Auto ertrunken sei, berichtete das Portal news.com.au unter Berufung auf die Behörden. Queenslands Regional-Premierministerin Annastacia Palaszczuk sprach von einer «Tragödie», die für die Jahreszeit sehr ungewöhnlich sei. In Australien ist derzeit Sommer. Anwohner wurden aufgefordert, möglichst zuhause zu bleiben und sich von überfluteten Gebieten fernzuhalten. Die Rettungsdienste arbeiteten unter teils schwierigen und gefährlichen Bedingungen. Eine Anwohnerin im Ort Cooroy sagte lokalen Medien, der Regen habe sich angefühlt wie «unter den tosenden Niagarafällen zu stehen». Auch Teile von Sydney waren überschwemmt. Meteorologen gaben noch keine Entwarnung: Für den Rest der Woche würden in der Region weitere Stürme erwartet, hieß es.
Bildnachweis: © Jono Searle/AAP/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Schwere Überschwemmungen an Australiens Ostküste
Ungewöhnlich für diese Jahreszeit: Schwere Regenfälle und Hochwasser an der australischen Ostküste haben bereits ein Todesopfer gefordert. Mehrere Menschen werden noch vermisst.
Meistgelesene Artikel
- 5. August 2026
Drei Tage Ballonzauber und Familienprogramm auf dem Lohwall
Warendorfer Montgolfiade 2026
Begeisterung beim Schützenfest in der Stiftsstadt kennt keine Grenzen
- 26. Juli 2026
Ganz Freckenhorst feiert in Grün und Weiß
Das Schützenfest begeistert die Stiftsstadt
Neueste Artikel
- 14. August 2026
Ätna kommt nicht zur Ruhe: Siziliens Tourismus unter Druck
Wegen des Ätna-Ausbruchs sind viele Urlauber auf Sizilien gestrandet. Es kommen aber auch viele nicht mehr an: Hotels senken bereits Preise, doch Stornierungen belasten die Branche massiv.
- 14. August 2026
Warum es gerade so brandgefährlich ist
Extreme Trockenheit und Hitze sorgen vielerorts für enorme Waldbrandgefahr. Warum jetzt schon ein Funke zum Inferno reicht – und was in Zukunft zu erwarten ist.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. August 2026
Ätna kommt nicht zur Ruhe: Siziliens Tourismus unter Druck
Wegen des Ätna-Ausbruchs sind viele Urlauber auf Sizilien gestrandet. Es kommen aber auch viele nicht mehr an: Hotels senken bereits Preise, doch Stornierungen belasten die Branche massiv.
- 14. August 2026
Warum es gerade so brandgefährlich ist
Extreme Trockenheit und Hitze sorgen vielerorts für enorme Waldbrandgefahr. Warum jetzt schon ein Funke zum Inferno reicht – und was in Zukunft zu erwarten ist.













