Ein letztes Mal vor Beginn ihrer Hauptmission ist die europäische Sonde «BepiColombo» nahe am Merkur vorbeigeflogen. Der Flugkörper näherte sich dem sonnennächsten Planeten auf 295 Kilometer und überflog dessen kalte Nachtseite und den Nordpol, wie die europäische Raumfahrtbehörde Esa mitteilte. Kameras der Forschungssonde nahmen dabei spektakuläre Bilder der Oberfläche des kleinsten Planeten auf. Zu sehen sind darauf etwa dunkle Krater, die nach Angaben der Esa zu den kältesten Orten des Sonnensystems gehören. Mit dem insgesamt sechsten Vorbeiflug soll die Sonde letztmalig wegen der enormen Anziehungskraft der Sonne abgebremst werden, um gegen Ende nächsten Jahres den Merkur zu umkreisen. «BepiColombo» war im Oktober 2018 zu ihrer jahrelangen Reise zum sonnennächsten Planeten gestartet. Ihre zwei Satelliten sollen ab 2027 die Oberfläche und das Magnetfeld des Himmelskörpers untersuchen. Dabei geht es etwa um die Fragen, ob es auf dem Merkur Wasser gibt, woraus der Planet besteht und wie er geformt wurde. Das europäisch-japanische Gemeinschaftsprojekt soll dazu beitragen, die Ursprünge des Sonnensystems besser zu verstehen. Es wird aus dem Esa-Kontrollzentrum in Darmstadt gesteuert.
Bildnachweis: © ESA/BepiColombo/MTM/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Sonde «BepiColombo» fliegt planmäßig knapp am Merkur vorbei
Die europäische Sonde «BepiColombo» soll den kleinen Planeten Merkur erforschen. Bevor der Flugkörper in die Umlaufbahn geht, kommt er seinem Ziel noch ein letztes Mal nahe. Warum?
Meistgelesene Artikel
- 18. August 2026
Taira Löbke setzt dem Jubiläum der Damengarde die Krone auf
Erst die Feuerwehr, dann der Regen und am Ende eine Königin
- 11. August 2026
Einbahnstraße auf der B64: Das müssen Autofahrer jetzt wissen
Fernwärme-Arbeiten in Warendorf sorgen ab 13. August für weiträumige Umleitung
Barbecue und Live-Musik mit Rainer Migenda zum Ausklang des ersten Sommers im „Zum Kühlen Grunde“
Neueste Artikel
- 11. September 2026
Reisebus umgestürzt: Tödliches Unglück in der Schweiz
Ein Reisebus aus den Niederlanden mit knapp 50 Insassen stößt im Engadin gegen eine Leitplanke und kippt um. Was bisher über den Unfall bekannt ist - und warum die Polizei Details vorerst zurückhält.
- 10. September 2026
«Ein bisschen befremdlich» - Erdbeben in der Region Mannheim
Ein Erdbeben in Worms ist auch weiter weg zu spüren. Die Mannheimer Polizei etwa berichtet von Erschütterungen, die Wormser von mehreren Notrufen. Was bislang bekannt ist.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 11. September 2026
Reisebus umgestürzt: Tödliches Unglück in der Schweiz
Ein Reisebus aus den Niederlanden mit knapp 50 Insassen stößt im Engadin gegen eine Leitplanke und kippt um. Was bisher über den Unfall bekannt ist - und warum die Polizei Details vorerst zurückhält.
- 10. September 2026
«Ein bisschen befremdlich» - Erdbeben in der Region Mannheim
Ein Erdbeben in Worms ist auch weiter weg zu spüren. Die Mannheimer Polizei etwa berichtet von Erschütterungen, die Wormser von mehreren Notrufen. Was bislang bekannt ist.













