In Bayern hat Starkregen an den Ammergauer Alpen innerhalb kürzester Zeit Keller, Garagen und Straßen geflutet. Die Feuerwehren waren am Donnerstagabend örtlich im Dauereinsatz. Unklar war die genaue Lage an einer mit Regenwasser gefluteten, mehrere Meter tief verlaufenden Straße der B23 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. In der Nacht hatte nach Angaben eines Sprechers der Polizei in Murnau auch eine nahe liegende Unterführung auf dem Abschnitt der Bundesstraße unter Wasser gestanden. Die Einsatzkräfte hatten allerdings keine Informationen über vermisste Menschen. Am Donnerstagabend waren die starken Regenfälle in und um die Gemeinden Saulgrub, Bad Kohlgrub und Bad Bayersoien niedergegangen. Den Angaben zufolge wurden Feuerwehren zu mehr als 50 Einsätzen alarmiert. Unterdessen haben Rettungskräfte einen toten Mann aus einem Kleinlastwagen geborgen. Das sagte ein Polizeisprecher am Freitag in Saulgrub der Deutschen Presse-Agentur. Mehrere Autofahrer seien in der Nacht von den Wassermassen auf der Straße im Oberland überrascht worden. Das Wasser sammelte sich in einem tieferliegenden Abschnitt der Straße und stieg auf bis zu acht Meter an, wie der Sprecher sagte. Zwei Autos und der Kleinlaster seien in der Senke stehengeblieben und wurden vom Regenwasser umschlossen. Wie lange der unter Wasser stehende Abschnitt der B23 nicht befahrbar sein wird, blieb offen.
Bildnachweis: © Angelika Warmuth/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Straßenunterführung in Bayern nach Starkregen vollgelaufen
Starke Regenfälle in Bayern haben in kurzer Zeit Straßen, Keller und Garagen geflutet. Feuerwehr und Taucher sind im Einsatz. Ein Mann starb.
Meistgelesene Artikel
- 5. August 2026
Drei Tage Ballonzauber und Familienprogramm auf dem Lohwall
Warendorfer Montgolfiade 2026
Begeisterung beim Schützenfest in der Stiftsstadt kennt keine Grenzen
- 26. Juli 2026
Ganz Freckenhorst feiert in Grün und Weiß
Das Schützenfest begeistert die Stiftsstadt
Neueste Artikel
- 15. August 2026
Mindestens 20 Tote nach schwerem Erdbeben in Indonesien
Vor der auch bei Touristen beliebten indonesischen Insel Flores kommt es zu einem sehr schweren Erdbeben. Zeitweise galt auch eine Tsunami-Warnung.
- 15. August 2026
Starker Wind: Waldbrandgefahr und Fährchaos in Griechenland
Mitten in der touristischen Hauptsaison pfeift der Nordwind «Meltemi» mit teils 100 Kilometern pro Stunde. Viele Fähren bleiben vertäut, die Waldbrandgefahr ist sehr hoch.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. August 2026
Mindestens 20 Tote nach schwerem Erdbeben in Indonesien
Vor der auch bei Touristen beliebten indonesischen Insel Flores kommt es zu einem sehr schweren Erdbeben. Zeitweise galt auch eine Tsunami-Warnung.
- 15. August 2026
Starker Wind: Waldbrandgefahr und Fährchaos in Griechenland
Mitten in der touristischen Hauptsaison pfeift der Nordwind «Meltemi» mit teils 100 Kilometern pro Stunde. Viele Fähren bleiben vertäut, die Waldbrandgefahr ist sehr hoch.













