1. Januar 2025 / Aus aller Welt

Stürmischer Jahresauftakt bis hin zu extremen Orkanböen

Das Jahr beginnt mit Stürmen und einer Unwetterwarnung vor extremen Orkanböen für den höchsten Berg im Harz. Zum Arbeitsstart am Donnerstag droht vielerorts Glätte.

Es stürmt im Norden Deutschlands.

Das Jahr startet in einigen Teilen Deutschlands äußerst stürmisch. Aufgrund von «extremen Orkanböen» gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) für den Brocken im Harz am Neujahrstag eine Unwetterwarnung heraus. Vor allem im Nordwesten und in den Hochlagen der Mittelgebirge ist es windig, und es kommt verbreitet zu schweren Sturmböen. 

Im Laufe des Tages sei auf dem Brocken weiter mit Orkanböen zu rechnen, sagte der Meteorologe Nico Bauer vom DWD. Die Wetterlage mit starkem Wind und teilweise auch Sturmböen werde im Tagesverlauf bis hin zur ersten Nachthälfte die gesamte Nordhälfte Deutschlands erreichen. Der Wind werde dort in der zweiten Nachthälfte allmählich nachlassen. Die kräftigen Niederschläge im äußersten Norden verlagern sich laut Bauer im Tagesverlauf bis in die Mitte Deutschlands.

Der Nebel, der im Süden am Neujahrstag zunächst herrschte, werde sich auflösen. Insgesamt werde es im Süden und der Mitte Deutschlands im Tagesverlauf etwas windiger. 

In der Nacht zum Donnerstag werde es im mittleren Teil Deutschlands kälter. Die Schneefallgrenze sinke bis auf 300 Meter. Das habe vor allem im Bergland Auswirkungen für den ersten Arbeitstag im Jahr. «Man muss sich auf Straßenglätte einstellen», sagte Bauer. 

Am Donnerstag verlagere sich diese Wetterlage in den Süden, auch dort sinke die Schneefallgrenze ab. Im Berufsverkehr am Abend sei vom Schwarzwald über die Schwäbische Alb und die Fränkischen Alb bis hin zum Bayerischen Wald mit Glätte zu rechnen, sagte Bauer.

Im Norden beruhige sich das Wetter dagegen. Hier folgen ebenfalls Schnee und einzelnen Schneeschauer. Mit Glätte müsse man auch hier rechnen.


Bildnachweis: © Lars Penning/dpa
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