Dem in der Frankfurter Universitätsmedizin behandelten Ebola-Patienten geht es etwas besser. «Die betroffene Person weist derzeit eine Symptombesserung auf und profitiert von den unterstützenden Therapiemaßnahmen», teilte eine Sprecherin der Universitätsmedizin mit. «Die Person ist weiterhin in stabilem Zustand.» Nach Angaben der Organisation Samaritan's Purse handelt es sich bei dem Patienten um einen ihrer Mitarbeiter. Seit 15 Jahren schon arbeite er als Katastrophenhelfer und gehe freiwillig in diese Einsätze. «Er hatte keinen direkten Patientenkontakt und hat nicht ärztlich, sondern in der Logistik gearbeitet», erklärte die christliche Organisation. Knapp zwei Monate nach der ersten Ankunft eines an Ebola erkrankten US-Amerikaners in Deutschland war der zweite mit dem Virus infizierte US-Bürger zur Behandlung von Afrika nach Deutschland geflogen worden. Die Person kam in der Nacht auf Montag auf dem Frankfurter Flughafen an. Die Person hatte sich nach Angaben der Unimedizin in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Bundibugyo-Virus, der dort grassierenden Ebolavirus-Variante, infiziert «und wies entsprechende Krankheitssymptome auf - dazu zählt insbesondere hohes Fieber». Samaritan's Purse ist nach eigenen Angaben eine international tätige, christliche Hilfsorganisation, die mit mehreren internationalen Teams vor Ort im Kongo arbeitet. Die Teams betreiben demnach zwei Ebola-Behandlungszentren, unterstützen die Gesundheitsbehörden bei der Eindämmung des Ausbruchs und schulen medizinisches Personal. Neben medizinischem Personal und Fachleuten für Infektionsprävention und -kontrolle seien auch Ingenieure und Logistiker vor Ort. Auch 2014 und 2018 habe die Organisation vor Ort im Kampf gegen Ebola geholfen. In der Uniklinik Frankfurt wurden bereits in der Vergangenheit Patientinnen und Patienten mit hämorrhagischem Fieber erfolgreich behandelt. «Ein Patient war mit Ebola infiziert, zwei weitere mit dem Lassavirus», hieß es.Seit Montag in der Uniklinik
Hilfsorganisation mit Erfahrung im Kampf gegen Ebola
Bildnachweis: © Florian Wiegand/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Symptome von Ebola-Patient in Frankfurt bessern sich
Der in Frankfurt behandelte Ebola-Patient ist stabil. Er profitiert laut Uniklinik von der Therapie. Die Organisation, für die er im Kongo arbeitete, gibt weitere Infos über den Mann heraus.
Meistgelesene Artikel
- 5. August 2026
Drei Tage Ballonzauber und Familienprogramm auf dem Lohwall
Warendorfer Montgolfiade 2026
Begeisterung beim Schützenfest in der Stiftsstadt kennt keine Grenzen
- 26. Juli 2026
Ganz Freckenhorst feiert in Grün und Weiß
Das Schützenfest begeistert die Stiftsstadt
Neueste Artikel
- 15. August 2026
Nach hohen Temperaturen kommen Abkühlung und Gewitter
Heiß und schwül, dann Blitz und Donner: Wo am Sonntag Unwetter drohen und wie sich das Wetter zum Wochenstart wandelt.
- 15. August 2026
Fortschritte bei Brandbekämpfung im Hürtgenwald
Im Hürtgenwald kämpfen 1.400 Einsatzkräfte gegen den größten Waldbrand der NRW-Geschichte. Dabei verzeichnet die Feuerwehr gute Fortschritte. Viel hängt jetzt vom Wind ab.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. August 2026
Nach hohen Temperaturen kommen Abkühlung und Gewitter
Heiß und schwül, dann Blitz und Donner: Wo am Sonntag Unwetter drohen und wie sich das Wetter zum Wochenstart wandelt.
- 15. August 2026
Fortschritte bei Brandbekämpfung im Hürtgenwald
Im Hürtgenwald kämpfen 1.400 Einsatzkräfte gegen den größten Waldbrand der NRW-Geschichte. Dabei verzeichnet die Feuerwehr gute Fortschritte. Viel hängt jetzt vom Wind ab.













