In der ostasiatischen Inselrepublik Taiwan sind während eines Taifuns zwei Menschen gestorben und Hunderte verletzt worden. Wie die Behörden mitteilten, ging bei einem 60 Jahre alten Mann nachts in der südlichen Stadt Tainan das Beatmungsgerät wegen eines Stromausfalls aus. Zwar kam der Mann noch in ein Krankenhaus, konnte dort aber nicht wiederbelebt werden. Ebenfalls in Tainan prallte das zweite Opfer (69) mit seinem Fahrzeug gegen einen umgestürzten Baum und wurde tödlich verletzt. Nach jüngsten Angaben der Behörden lag die Zahl der Verletzten zuletzt bei knapp über 500. Mittlerweile schwächte sich Taifun «Danas» den Angaben zufolge auf die Kategorie eines Tropensturms ab. Auf seiner ungewöhnlichen Route war «Danas» zuvor über die Westküste Taiwans gefegt und hatte starke Winde und Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu Tempo 220 sowie heftigen Regen mit sich gebracht. In den zentralen und südlichen Regionen stürzten Bäume um, die Böen deckten Dächer ab und verursachten Verkehrsunfälle. Örtlich blieben Geschäfte und Schulen geschlossen. Die Wissenschaftsparks in Tainan und dem nördlichen Hsinchu überstanden den Taifun, ohne dass der Betrieb der großen Chiphersteller wie TSMC unterbrochen wurde. Wegen der anhaltenden Auswirkungen wurden am Montag laut der Zivilluftfahrtbehörde 143 Inlandsflüge und 33 internationale Flüge gestrichen. Den wirtschaftlichen Schaden für die Landwirtschaft im Süden des Landes schätzten die Behörden auf 257,16 Millionen Taiwan-Dollar (rund 7,5 Millionen Euro). Nach Angaben der taiwanischen Wetterbehörde verließ «Danas» am Montagmorgen (Ortszeit) Taiwan in Richtung Norden und steuert nun auf das chinesische Festland zu. Dort wird der Sturm in den südöstlichen Provinzen Fujian und Zhejiang am Dienstag erwartet. Die chinesische Wetterbehörde warnte vor Wind und Starkregen.Fokus auch auf Betrieb der Chiphersteller
Taifun in China erwartet
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Taifun «Danas» trifft Taiwan – Tote und Hunderte Verletzte
Hunderte Verletzte, Schulen zu, Flüge gestrichen: Taifun «Danas» fegt über Taiwan und richtet teils schwere Schäden an. Ist für den Inselstaat nun der große Schrecken vorüber?
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