Ein Tornado ist über das nordrhein-westfälische Gronau an der deutsch-niederländischen Grenze gezogen. Das hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigt. Der Wirbelsturm am Donnerstag hatte demnach die Stärke IF1 mit Windgeschwindigkeiten um 150 Kilometer pro Stunde. Weitere mögliche Schadenfälle würden noch untersucht, hieß es. Ein Tornado ist ein Wirbelsturm, der bei großen Temperaturunterschieden über dem Festland entsteht und in Mitteleuropa häufig zusammen mit Gewittern auftritt. Dabei reicht aus der Gewitterwolke ein rüsselartiger Wolkenschlauch bis zum Boden. Laut DWD blieb die Wetterlage in Deutschland alles in allem aber weniger heftig als zunächst erwartet. Trotz Warnungen vor markanten Gewittern und Unwettern sei die Gewitterlage am Donnerstag glimpflicher verlaufen als befürchtet, bilanzierte die Bundesanstalt mit Sitz im hessischen Offenbach. Möglicherweise habe die verbreitet im Vorfeld vorhandene Schichtbewölkung verhindert, dass die Luftmasse energetisch stärker aufbereitet worden sei, hieß es.Glimpflicher verlaufen als befürchtet
Bildnachweis: © Marius Bulling/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Tornado trifft Gronau – Unwetter bleiben sonst glimpflich
Ein Tornado ist laut Deutschem Wetterdienst über das nordrhein-westfälische Gronau gezogen. Ansonsten ist Deutschland von heftigeren Unwettern offensichtlich verschont geblieben.
Meistgelesene Artikel
- 5. August 2026
Drei Tage Ballonzauber und Familienprogramm auf dem Lohwall
Warendorfer Montgolfiade 2026
Begeisterung beim Schützenfest in der Stiftsstadt kennt keine Grenzen
- 26. Juli 2026
Ganz Freckenhorst feiert in Grün und Weiß
Das Schützenfest begeistert die Stiftsstadt
Neueste Artikel
- 14. August 2026
Wissenschaftler: Buckelwal vor Rügen war schlecht genährt
Die Obduktion des Meeressäugers ist nichts für empfindsame Nasen. Die Forscher haben aber erste Erkenntnisse.
- 14. August 2026
Evakuierung wegen Waldbrand auch in Rheinland-Pfalz möglich
Ein Wald- und Wiesenbrand im Landkreis Mayen-Koblenz sorgt für starke Rauchentwicklung und könnte Evakuierungen nötig machen. Was Betroffene jetzt beachten sollten und wie die Einsatzkräfte vorgehen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. August 2026
Wissenschaftler: Buckelwal vor Rügen war schlecht genährt
Die Obduktion des Meeressäugers ist nichts für empfindsame Nasen. Die Forscher haben aber erste Erkenntnisse.
- 14. August 2026
Evakuierung wegen Waldbrand auch in Rheinland-Pfalz möglich
Ein Wald- und Wiesenbrand im Landkreis Mayen-Koblenz sorgt für starke Rauchentwicklung und könnte Evakuierungen nötig machen. Was Betroffene jetzt beachten sollten und wie die Einsatzkräfte vorgehen.













