Weil sie nicht genug zu fressen fanden, sind 19 Nilpferde am Sambesi-Fluss in Simbabwe gestorben. Unterernährung sei der Grund für den Tod der Tiere, erklärte die Naturschutzbehörde des Landes in einem Untersuchungsbericht. Das Land im südlichen Afrika hat die schwerste Dürre der vergangenen 40 Jahre hinter sich. Die anfängliche Vermutung, eine Vergiftung sei die Todesursache, habe sich nicht bestätigt, sagte Behördensprecher Tinashe Farawo. «Die Untersuchung hat gezeigt, dass sich die Hippos auf der Futtersuche bis zu zehn Kilometer von ihrem eigentlichen Habitat entfernt bewegt haben.» Auch der Zustand der normalerweise rundlichen Pflanzenfresser wies demnach auf mangelnde Ernährung hin: Rippen und Rückenwirbel seien bei etwa der Hälfte der Tiere deutlich sichtbar gewesen. Mittlerweile hat in Simbabwe die Regenzeit begonnen. Doch in den vergangenen Monaten waren in dem Land wegen der Dürre viele der Feuchtgebiete, in denen Nilpferde heimisch sind, ausgetrocknet.
Bildnachweis: © picture alliance / dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Unterernährung ist Grund für Hippo-Sterben in Simbabwe
Es war doch kein Gift: Der Tod von 19 Nilpferden am Sambesi-Fluss in Simbabwe ist aufgeklärt.
Meistgelesene Artikel
- 5. August 2026
Drei Tage Ballonzauber und Familienprogramm auf dem Lohwall
Warendorfer Montgolfiade 2026
- 18. August 2026
Taira Löbke setzt dem Jubiläum der Damengarde die Krone auf
Erst die Feuerwehr, dann der Regen und am Ende eine Königin
- 11. August 2026
Einbahnstraße auf der B64: Das müssen Autofahrer jetzt wissen
Fernwärme-Arbeiten in Warendorf sorgen ab 13. August für weiträumige Umleitung
Neueste Artikel
- 5. September 2026
Forscher: Wasserdefizit in Deutschland verschlimmert sich
In Deutschland nehmen die Wasserreserven immer weiter ab. Nun machen Forscher deutlich, dass nicht fehlender Regen, sondern die steigenden Temperaturen dafür maßgeblich sind.
- 5. September 2026
Mehr als 1.000 Fälle von West-Nil-Virus in Europa
In Europa steigen die Infektionen mit dem West-Nil-Virus: Inzwischen sind 15 Länder betroffen – auch Deutschland gehört dazu.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 5. September 2026
Forscher: Wasserdefizit in Deutschland verschlimmert sich
In Deutschland nehmen die Wasserreserven immer weiter ab. Nun machen Forscher deutlich, dass nicht fehlender Regen, sondern die steigenden Temperaturen dafür maßgeblich sind.
- 5. September 2026
Mehr als 1.000 Fälle von West-Nil-Virus in Europa
In Europa steigen die Infektionen mit dem West-Nil-Virus: Inzwischen sind 15 Länder betroffen – auch Deutschland gehört dazu.













