Kurz vor dem Beginn der neuen Urlaubssaison hat die Stadt Palma ein neues Sicherheitskonzept für den Ballermann vorgestellt. «Die Exzesse an der Playa de Palma der vergangenen Jahre sollen sich nicht wiederholen. Dafür setze ich mich ein», sagte Bürgermeister Jaime Martínez. In der Vergangenheit hatte die deutsche Feiermeile immer wieder mit Saufexzessen, Prügeleien, Vergewaltigungen und Vandalismus für negative Schlagzeilen gesorgt. Mit drei Millionen Euro aus den Einnahmen der Touristensteuer wurden nach Angaben von Martínez acht neue Polizeiautos, Überwachungskameras für die sogenannte Schinkenstraße und drei Drohnen gekauft. Zudem würden zusätzlich 170 Polizisten eingesetzt. Zivilstreifen sollen vor Ort im Notfall schnell eingreifen können. Hoteliers hatten in der Vergangenheit mangelnde Polizeipräsenz moniert. «Es geht darum, 24 Stunden rund um die Uhr für Sicherheit zu sorgen», betonte der Bürgermeister. Ab dem 17. April sollen die neuen Maßnahmen starten. Ob sie Wirkung zeigen, bleibt abzuwarten. Denn große Worte vor Saisonbeginn gab es von Inselpolitikern schon öfter.
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Vor Saisonbeginn neues Sicherheitskonzept am Ballermann
Mehr Polizisten, Videoüberwachung und Drohnen am Himmel. So sollen die berüchtigten Alkoholexzesse, Gewalt und Vandalismus am Ballermann eingedämmt werden.
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