Die Hamburger Staatsanwaltschaft verdächtigt einen weiteren Hamburger, dem internationalen Pädokriminellen-Netzwerk 764 anzugehören. Einen Bezug zu dem im Hamburg festgenommenen möglichen Mörder, der ebenfalls Teil von 764 gewesen sein soll, gebe es nicht, sagte die Behördensprecherin. Die Staatsanwaltschaft machte keine weiteren Angaben. Zunächst berichtete der NDR. Nach monatelangen Ermittlungen hatte die Polizei im Juni einen 20-jährigen Hamburger wegen Mordverdachts festgenommen. Der Deutsch-Iraner soll Kopf einer Gruppe sein, die zahlreiche Kinder im Internet sexuell missbraucht und gequält haben soll. Unter anderem habe er über das Internet einen 13-jährigen US-Amerikaner in den Suizid getrieben. Im Internet habe er den Namen «White Tiger» genutzt. Auch er habe 764 angehört. Die Staatsanwaltschaft des Distrikts Washington hatte Ende April in einer Mitteilung 764 als nihilistisches extremistisches Netzwerk klassifiziert. Das Netzwerk, das über Untergruppen verfügen soll, agiere online und habe es vor allem auf Kinder abgesehen. Die Hamburger Staatsanwaltschaft hatte im Juni mitgeteilt, dass der Gründer von 764 in den USA zu 80 Jahren Haft verurteilt worden ist. Nach einem Bericht der «Washington Post», die sich auf Angaben des FBI bezieht, ist das Netzwerk benannt nach einem Teil der Postleitzahl der texanischen Stadt Stephenville. Es sei die Heimatstadt des verurteilten Gründers des Netzwerks.764 gilt als extremistisches Netzwerk
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Weiterer Hamburger soll Netzwerk Pädokrimineller angehören
Im Juni ist der mutmaßliche Mörder «White Tiger» in Hamburg festgenommen worden. Er soll dem kriminellen Netzwerk 764 angehört haben. Ein weiterer Hamburger steht im Verdacht, Teil von 764 zu sein.
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