Nach dem Auftauchen gefälschter pornografischer Fotos von US-Popstar Taylor Swift in sozialen Medien hat der Kurznachrichtendienst X (vormals Twitter) die Suche mit dem Namen der Künstlerin vorübergehend eingeschränkt. «Unsere Teams sind dabei, alle identifizierten Bilder zu entfernen und entsprechende Maßnahmen gegen die Konten zu ergreifen, die für die Veröffentlichung dieser Bilder verantwortlich sind», teilte X in einem Post mit. Auch am Montag hieß es bei der Suche nach «Taylor Swift» auf der Plattform: «Etwas ist schiefgelaufen. Probiere, es erneut zu laden.» Es handele sich um eine vorübergehende Maßnahme, sagte X-Bereichsleiter Joe Benarroch US-Medien, ohne weitere Details zu nennen. Mit anderen Wortkombinationen ergab die Suche aber weiterhin Ergebnisse. Die laut Experten mit Künstlicher Intelligenz gefälschten Bilder, die vermeintlich Swift in pornografischen Posen zeigen, waren vergangene Woche in sozialen Medien - vor allem auf X - aufgetaucht und massenweise angeklickt worden. Fans der 34 Jahre alten Musikerin konterten, indem sie den Kurznachrichtendienst mit echten Fotos der Künstlerin fluteten. Auch das Weiße Haus zeigte sich wegen der Deepfake-Bilder bestürzt. «Wir sind alarmiert angesichts der Berichte», sagte Sprecherin Karine Jean-Pierre am Freitag. Die Unternehmen müssten die Verbreitung solcher Fotos verhindern. «Traurigerweise wissen wir, dass eine laxe Durchsetzung der Regeln unverhältnismäßig oft Frauen und auch Mädchen trifft», ergänzte sie. Auch sollte der US-Kongress in puncto Gesetzgebung Maßnahmen ergreifen. Swift selbst war am Sonntag beim Sieg der Kansas City Chiefs ihres Freundes Travis Kelce gegen die Baltimore Ravens in der National Football League zu sehen. Kelce, der mit seinem Team nun erneut den Super Bowl erreichte, drückte Swift nach der Partie einen Kuss auf die Lippen, wie auch bei X auf Fotos zu sehen war.
Bildnachweis: © Nick Wass/AP/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
X geht gegen gefälschte Nacktbilder von Taylor Swift vor
Verfahren, mit denen digitale Medien wie Bilder oder Videos manipuliert werden können, sind inzwischen weit verbreitet. Zu einem der bislang prominentesten Opfer von Deepfakes wurde nun Taylor Swift.
Meistgelesene Artikel
- 18. August 2026
Taira Löbke setzt dem Jubiläum der Damengarde die Krone auf
Erst die Feuerwehr, dann der Regen und am Ende eine Königin
Barbecue und Live-Musik mit Rainer Migenda zum Ausklang des ersten Sommers im „Zum Kühlen Grunde“
- 15. August 2026
Mit Warendorfs „Flugbegleiterinnen“ zurück in die 90er
Damengarde feiert zum Auftakt des Bürgerschützenfestes ihr zehnjähriges Jubiläum – Startfreigabe für „Neon Vibes & 90s Beats“
Neueste Artikel
- 15. September 2026
Bericht: Harrys und Meghans Kinder müssen Schule wechseln
Prinz Harry und Herzogin Meghan sind zurück in ihrer früheren Heimat. Die Sicherheit der Kinder bleibt für sie ein Dauerthema - und der Schulweg von Archie und Lilibet bereitet besonders große Sorgen.
- 15. September 2026
Das Tschilpen verstummt - Spatzen «wie in Luft aufgelöst»
Spatzen gehören zu den beliebtesten Vögeln - und wohnen wegen vieler schmuddeliger Ecken besonders gern in Berlin. Bei den gefiederten Wonneproppen liegt etwas böse im Argen: Sie verschwinden.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. September 2026
Bericht: Harrys und Meghans Kinder müssen Schule wechseln
Prinz Harry und Herzogin Meghan sind zurück in ihrer früheren Heimat. Die Sicherheit der Kinder bleibt für sie ein Dauerthema - und der Schulweg von Archie und Lilibet bereitet besonders große Sorgen.
- 15. September 2026
Das Tschilpen verstummt - Spatzen «wie in Luft aufgelöst»
Spatzen gehören zu den beliebtesten Vögeln - und wohnen wegen vieler schmuddeliger Ecken besonders gern in Berlin. Bei den gefiederten Wonneproppen liegt etwas böse im Argen: Sie verschwinden.













