In Uganda sind 19 Menschen gestorben, die vermutlich an Ebola erkrankt waren. Laut Angaben des Gesundheitsministeriums handelt es sich um Fälle, in denen eine Ebola-Infektion nicht klinisch nachgewiesen, aber wahrscheinlich vorhanden war. Inzwischen gebe es 15 bestätigte Infektionen in Uganda, teilte das Gesundheitsministerium des ostafrikanischen Landes am Samstagabend mit. Die Ursache des Ausbruchs war zunächst nicht bekannt. Das Zentrum lag im Bezirk Mubende, dessen wichtigste Stadt an einer Schnellstraße in die Hauptstadt Kampala liegt. Anfang der vergangenen Woche wurde bekannt, dass ein 24-jähriger Mann an den Folgen einer Ebola-Infektion gestorben war. Ebola wird durch den Kontakt mit Körperflüssigkeiten einer infizierten Person oder über kontaminierte Gegenstände übertragen. Die ersten Symptome wie Fieber und Muskelschmerzen ähneln anderen häufigen Krankheiten wie Malaria. Seit einem schweren Ebola-Ausbruch im Jahr 2000, bei dem im Norden Ugandas über 200 Menschen starben und Hunderte weitere infiziert wurden, hat Uganda mehrere Ausbrüche erlebt. Erst im vergangenen Monat hatte Ugandas Nachbarland Kongo einen erneuten Ebola-Ausbruch gemeldet.
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Zahl der Ebola-Toten in Uganda gestiegen
Seit einem schweren Ausbruch im Jahr 2000 infizieren sich in dem ostafrikanischen Land immer wieder Menschen mit der Krankheit, die sich über Körperkontakt oder kontaminierte Gegenstände verbreitet.
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