Nikolaus-Tour der Warendorfer Rollerfreunde verschoben
Ein Event voller Vorfreude und Hoffnung
Warendorf - Die Nikolaus-Tour der Warendorfer Rollerfreunde, die als festlich beleuchtete Alternative zu den beliebten Weihnachtstraktoren durch die Straßen von Warendorf geplant war, musste leider kurzfristig abgesagt werden. Rund 30 Rollerfahrer aus Warendorf, Beckum und Lippstadt wollten ihre festlich mit hunderten LEDs geschmückten Roller am Nikolausabend präsentieren, um den Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt eine weihnachtliche Freude zu bereiten.
Zunächst lief alles nach Plan: Die Stadt Warendorf hatte der Tour grünes Licht gegeben, und die Vorbereitungen liefen bereits auf Hochtouren. Doch nach der Veröffentlichung der Streckenpläne in den sozialen Medien meldete sich die Polizei, die darauf hinwies, dass die zusätzliche LED-Beleuchtung der Roller nicht mit der Straßenverkehrsordnung vereinbar sei. Das geplante Event musste daher als angemeldete Demonstration umorganisiert werden – was aufgrund des engen Zeitplans nicht mehr realisierbar war.
Die Enttäuschung bei den Organisatoren und den Teilnehmern war groß. Marc Farke, einer der Initiatoren, erklärt: „Wir hatten alles vorbereitet, und viele von uns hatten ihre Roller bereits mit bis zu 300 LEDs geschmückt. Es war eine große Enttäuschung, dass wir unsere Pläne abbrechen mussten.“ Doch der Optimismus der Rollerfreunde bleibt ungebrochen: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir werden im kommenden Jahr mit mehr Vorbereitungszeit zurückkehren und den Menschen in Warendorf ein schönes weihnachtliches Erlebnis bieten.“
Die Idee von Rene Neuhaus zur festlichen Rollertour war vor vier Wochen in einer geselligen Runde entstanden. Schnell verbreitete sich die Idee über WhatsApp, und viele Rollerfreunde sagten begeistert ihre Teilnahme zu. Der Wunsch, die Tradition der Weihnachtstraktoren durch eine kreative Alternative fortzusetzen, vereinte die Gruppe sofort.
Nach der Absage ist vor dem nächsten Event: Noch am selben Abend trafen sich die Warendorfer Rollerfreunde in ihrem Clubheim und schmiedeten Pläne für das kommende Jahr. „Wir werden alle wichtigen Punkte frühzeitig mit den zuständigen Stellen durchsprechen, damit die Tour im nächsten Jahr auf jeden Fall stattfinden kann“, erklärt Farke entschlossen. Der Abend endete bei gemütlichen „Benzingesprächen“, Bratwurst und einem wärmenden weihnachtlichen Getränk – und mit einer klaren Mission: Im kommenden Jahr sollen die festlichen Roller durch die Straßen von Warendorf rollen und den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
















