25. Mai 2023 / Allgemein

Nur eine Rote Karte

WSU Präsident ist und bleibt Ralf Sawukaytis

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Nur eine Rote Karte

WSU Präsident ist und bleibt Ralf Sawukaytis 

Zwei Gäste durften bei der Delegiertenversammlung der WSU am Mittwoch im Hotel „Im Engel“ nicht fehlen: Die Sparkasse Münsterland-Ost, vertreten durch Andreas Wienker, und die Volksbank, vertreten durch Daniel Hülsmann. Denn kaum eine größere Aktion in der Region ist ohne Unterstützung eines oder beider Geldinstitute möglich. Entsprechend fand sich das Logo beider Institute auch in der Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum der WSU, an das in der Versammlung umfangreich erinnert wurde. Und es findet sich auch auf den Plakaten für eine sehenswerte Veranstaltung für Tischtennisfreunde am 8. Juni. Doch dazu später mehr.

Zunächst begrüßte der alte (und im weiteren Verlauf wiedergewählte) Präsident Ralf Sawukaytis die 90 von 118 geladenen Vertreter der Abteilungen des insgesamt über 4600 Mitglieder zählenden Vereins. Er richtete seinen Dank an die viele Helfenden und Unterstützer. Martina Schlamann, Ursula Gläser und Gründungsmitglied Dieter Hellmann, der nicht anwesend sein konnte, wurde – so wie auch später dem aus dem Vorstand ausgeschiedenen Peter Strüwing – die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Ebenfalls geehrt wurde die weibliche U-16, die die Volleyball Bezirksmeisterschaft sowie das Bezirksfinale gewonnen hatte. Aus der Turnabteilung wurde Maja Niehoff, die als Deutsche Meisterin in der Auswahlmannschaft für den Bundes Pokal erfolgreich war mit der Silbernen Ehrennadel geehrt.

Der Bericht des Vorstandes ging hauptsächlich auf das 50-jährige Jubiläum im Vorjahr ein und verdeutlichte in kurzen Zusammenfassung, wie gut die zahlreichen Aktionen durch das großartige Engagement vieler ehrenamtlicher Helfenden sowie großzügiger Sponsoren realisiert werden konnten. Dies soll mit allen Beteiligten am 9. August mit einer Stadtführung und anschließendem Essen gefeiert werden. Ebenfalls Thema waren der aktuelle Stand zum Neubau des Hallenbades sowie die Kooperation mit dem Warendorfer Josephs-Hospital.

Während der Bericht des Schatzmeisters Jörg Bartsch themenbedingt recht trocken blieb – die Entlastung des Vorstands folgte auf dem Fuße – sorgten die Berichte aus den Abteilungen teils für großes Amüsement. Kurz fiel der Bericht in Sachen Fußball aus. „Aufstieg in die Bezirksliga, wir sind zufrieden“, so das Statement von Michael Grothues. Dirk Oertker erinnerte für den Bereich Badminton an das Länderspiel im Rahmen des Jubiläums, das nur durch Sponsoren und, so wörtlich, „zahlreiche Bekloppte“, möglich geworden sei. Er animierte Jung und Alt am wöchentlichen Workshop teilzunehmen.

Engagierte Werbung für den Radsport betrieb Bernd Köster, der nicht verhehlte, dass die Touren auch oft von Grill, Kaffee und sonstigen Genüssen begleitet werden. Die Radsportgruppe war es auch, die im Vorjahr Kaffee auf Co2 freier Tour nach Warendorf holte, wo bei der Kosterei in der Oststraße die letzte Röstung gerade eben noch erhältlich ist.

Erwin Wekeiser verdeutlichte die Probleme die Corona der Tischtennisabteilung gebracht hatte. Nach der Pandemie seien von 40 Kindern nur noch fünf oder sechs aktiv geblieben. Der Neuaufbau sei allerdings sehr gut gelungen und Erfolge zu verzeichnen. Er wies auf das 75-jährige Tischtennisjubiläum in Warendorf hin, und freute sich, dass der Sport seinerzeit im Haus Leve – also quasi im Hotel „Im Engel“ – seinen Anfang genommen habe. Daher findet am am 8. Juni ab 14 Uhr bei freiem Eintritt mit der Tischtennisshow der Legenden „ein einmaliges Event“ statt, für das „die Legenden des Tischtennissports“ Jan-Ove Waldner und Jörgen Perrson zugesagt haben. Wekeiser versprach Matches und ein Showmatch zwischen den beiden Tischtennisgrößen.

Mangelnde Resonanz, trotz mehrmaliger Information, beklagte Friederike Rücker, die von der Jugendversammlung berichtete. „Der Verein lebt von der Jugend, zehrt von der Jugend. Deshalb wäre mehr Beteiligung erwünscht!“, mahnte sie.

Auch bei der Frage, wer noch zu den Wahlen kandidieren möchte, ist die Beteiligung meist gering. Das war am Mittwoch nicht anders. „Meine Amtszeit ist abgelaufen. Ich muss wiedergewählt werden“, scherzte Präsident Ralf Sawukaytis vor seiner Wiederwahl. Auch der Sportliche Leiter Hermann-Josef Becker wurde erneut gewählt. Als Nachfolger für Peter Strüwing rückte Guido Everwin in den Vorstand auf. Trotz seines Freckenhorster Wohnsitzes, wie die anderen anmerkten. Peter Strüwing hat nun einen Sitz im Beirat, in den auch Volker Willemsen und Reinhard Oertker gewählt wurden. Als neue Kassenprüfer fungieren Christian Rolf und Ralf Sennhenn.

Die geplante und nicht unerhebliche Erhöhung der Mitgliedsbeiträge wurde, entgegen mancher Erwartung, kein größerer Aufreger, denn der Gesamtvorstand hatte mit allen Abteilungen Rücksprache gehalten, bevor er sich zu diesem schweren Schritt entschloss. Zudem verdeutlichte Sawukaytis vor der Abstimmung anhand von nachvollziehbaren Zahlen aus den Abteilungen, in welchem Umfang sich die vielfältigen Teuerungen für die WSU darstellen. So blieb in der anschließenden kurzen Diskussion hauptsächlich die Frage kontrovers, ob die bisherige Beitragsfreiheit der ab 80-jährigen aufgehoben werden kann. Sawukaytis wies darauf hin, dass diese Altersgruppe – in der WSU rund 150 Personen – heutzutage allgemein sehr rüstig und durchaus noch oft sportlich aktiv sei, und somit viele von ihnen die mit den Beiträgen abgedeckten Angebote noch nutzen.

Nach kurzer Diskussion gab es für die neue Beitragstabelle unter den 90 von 118 eingeladenen Delegierten nur eine Rote Karte und 10 Enthaltungen. Die große Mehrheit votierte zudem für die vorgezogene Einführung zum 1. Oktober 2023 statt zum 1. Januar nächsten Jahres.

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