1. Juli 2021 / Allgemein

„Pferdeliebhaberin“ stellt Konzept für Landesgartenschau vor

Landesgartenschau-Konzept 2026

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„Pferdeliebhaberin“ stellt Konzept für Landesgartenschau vor 

Landesgartenschau-Konzept 2026

Warendorf. Die Stadt Warendorf arbeitet mit Hochdruck an der Bewerbung für die Landesgartenschau 2026. Eine Bürgergruppe hat die Stadt dazu bereits als Korrektiv eingeladen. Politische und bürgerschaftliche Interessenvertreter prüfen die Bewerbung der Stadt auf Herz und Nieren. Nun sind die Bürger an der Reihe, sich einzubringen. Am Mittwochabend stellte das von der Stadt beauftragte Landschaftsarchitekturbüro Foerder aus Essen sein Konzept in einer Onlinepräsentation vor. Zeitgleich ging damit auch die Bürgerbeteiligung an den Start. In den kommenden drei Wochen (bis 23.Juli) besteht die Möglichkeit, Ideen und Wünsche für die Landesgartenschau 2026 einzureichen.

Vorgestellt wurden die Leitideen von Rebekka Löbbert (Büro Foerder), die sich selbst als „Pferdemädchen“, dass lange im Münsterland gelebt hat, bezeichnete. Demnach sollen unter dem Leitgedanken „Stadt, Land, Fluss - Geschichte erhalten, Zukunft gestalten“ soziale, ökologische und ökonomische Aspekte in der Bewerbung ihren Platz finden. „Eine Landesgartenschau ist für Warendorf eine große Chance“, so Rebekka Löbbert.

Als stadtnaher Naturraum soll in diesem Konzept die Ems in ihrem natürlichen Flussbett erlebbar gemacht werden. Die „Linnenwiese“ des unteren Lohwalls bleibt demnach wie gehabt mehrfach -als Parkplatz und Festplatz – nutzbar und soll neuer „Empfangsbereich“ für die Altstadt werden. Warendorfs Ruf als Hauptstadt des Pferdes ist ebenso Teil des Konzeptes, wie die Warendorfer Ortsteile nicht nur als Ausflugsziele von Bedeutung sind. Als grünes Band soll die Promenade als Krönung der Altstadt aufgewertet werden, die umgestalteten Stadttore sollen die Besucher in die Altstadt leiten. Als Begegnungsort mit Bezug zur Textilgeschichte soll die Brinkhausbrache zudem eine räumliche Verbindung zwischen Altstadt im Süden, den Wohngebieten im Norden so wie den Landschaftsräumen in Ost-West-Richtung schaffen. Die Ems, der Emssee und der Emsseepark schließlich sollen für Spiel, Sport und Naherholung dienen.

Über Meshbanner im Warendorfer Stadtgebiet und in den Ortsteilen, können sich interessierte Bürger über den aktuellen Bewerbungsstand informieren. Neben den Meshbannern sind zusätzlich Postkarten angebracht, auf denen Platz für Wünsche ist. Ein entsprechender Briefkasten befindet sich direkt daneben. Im Warendorfer Stadtgebiet wiederum ist zusätzlich zentral auf dem Marktplatz ein Ideen-Briefkasten aufgestellt. Wer seine Anregungen lieber digital übermitteln möchte, schickt eine E-Mail an landesgartenschau@warendorf.de. Der Stadt Warendorf bleibt bis zum 1. November Zeit, die Bewerbung fristgerecht auf den Weg zu bringen. Bereits im Oktober sollen die Bewerbungsunterlagen dem Rat der Stadt Warendorf vorgelegt werden, wie Pascale Kell (Stadtplanung) im Livestream erläuterte. Anders als bei der ersten Bewerbung Warendorfs für eine Landesgartenschau vor zehn Jahren, wird der Jurytag vermutlich in den Winter fallen, machte André Auer (Stadtmarketing) deutlich. „Die Landesgartenschau ist bei uns in der Verwaltung das Thema Nummer Eins. Und ich bin zuversichtlich, das wir eine tolle Bewerbung abgeben werden“, sagte Bürgermeister Peter Horstmann.

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