Polizei Warendorf zieht junge Temposünder aus dem Verkehr
Junge Fahrer mit drastischen Geschwindigkeitsverstößen im Kreis Warendorf aufgefallen
Bei Geschwindigkeitskontrollen in den vergangenen Tagen sind im Kreis Warendorf drei junge Fahrer besonders negativ aufgefallen. Alle drei befinden sich noch in der Probezeit und müssen mit empfindlichen Strafen sowie einer verpflichtenden Teilnahme an einem Aufbauseminar rechnen.
Am Dienstag, dem 11. Februar 2025, wurde ein 19-jähriger Fahrer aus Sassenberg mehrfach deutlich zu schnell erwischt. Auf der Landstraße zwischen Hoetmar und Freckenhorst wurde er mit 115 km/h statt erlaubter 70 km/h gemessen. Noch am selben Tag beging er weitere Verstöße mit 132 km/h bei erlaubten 100 km/h, 109 km/h bei 70 km/h und sogar 77 km/h innerorts. Allein der erste Verstoß zieht ein Bußgeld von 640 Euro, zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot nach sich. Die weiteren Verstöße werden verschärfend berücksichtigt.
Am Mittwoch, dem 12. Februar 2025, erwischte es einen 26-jährigen Warendorfer. Er war mit 145 km/h auf einer Strecke unterwegs, auf der nur 100 km/h erlaubt sind. Zudem fuhr er innerorts 81 km/h. Auch hier drohen mindestens 640 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot, hinzu kommen weitere Konsequenzen für den zusätzlichen Verstoß.
Am Montag, dem 17. Februar 2025, wurde ein 23-jähriger Fahrer aus Ahlen vor einer Schule gemessen. Statt erlaubter 30 km/h fuhr er 63 km/h. Hierfür drohen ihm 260 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. Auch er beging an diesem Tag noch weitere Verstöße: 112 km/h bei erlaubten 70 km/h sowie 132 km/h bei erlaubten 100 km/h. Besonders erschreckend war, dass sich während der Verstöße ein eineinhalb-jähriges Kind mit im Fahrzeug befand.
Die Polizei weist darauf hin, dass bei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 40 Prozent der zulässigen Höchstgeschwindigkeit die Bußgelder verdoppelt werden. Zusätzlich zu den Bußgeldern, Punkten und Fahrverboten müssen alle drei Fahrer aufgrund ihrer Probezeit ein verpflichtendes Aufbauseminar absolvieren.
Die Polizei Warendorf appelliert nochmals eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer, die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten einzuhalten – insbesondere im Bereich von Schulen und innerhalb geschlossener Ortschaften.













