Gemeinsame Schwerpunktkontrollen im Regierungsbezirk Münster – Polizei zieht Bilanz
In der vergangenen Woche führten die Polizeibehörden aus Borken, Coesfeld, Gelsenkirchen, Recklinghausen, Steinfurt, Warendorf und Münster gemeinsam mit zahlreichen Partnern landesweite Schwerpunktkontrollen im Regierungsbezirk Münster durch. Ziel war es, Verkehrsunfälle zu verhindern, Verstöße konsequent zu ahnden und so die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.
Im Fokus stand vor allem der gewerbliche Personen- und Güterverkehr. „Die Zahl der LKW auf den Straßen wird zukünftig weiter ansteigen. Der gewerbliche Verkehr ist daher heute zentraler Bestandteil unserer Kontrollen für mehr Verkehrssicherheit gewesen“, betonte Einsatzleiter Volker Wittenbreder, Leiter der Verkehrsdirektion der Polizei Münster.
Insgesamt wurden 529 Fahrzeuge samt Insassen überprüft – knapp die Hälfte wies Verstöße auf. Die Einsatzkräfte registrierten unter anderem:
- 61 Geschwindigkeitsüberschreitungen
- 54 Verstöße bei der Ladungssicherung
- 52 Verstöße gegen Sozialvorschriften (z. B. Lenk- und Ruhezeiten)
- Zwei positive Drogenvortests
In 37 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt, unter anderem bei Lebensmitteltransporten mit unzureichender Kühlung in den Kreisen Steinfurt und Coesfeld.
An der Aktion waren über 150 Einsatzkräfte beteiligt, unterstützt durch Partner wie Zoll, Bundesamt für Logistik und Mobilität, niederländische Polizei, Veterinäramt, Lebensmittelüberwachung, Umweltschutzamt und Bußgeldstellen.
„Die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten war hervorragend. Die hohe Zahl an festgestellten Verstößen zeigt, wie wichtig solche Kontrollen für die Verkehrssicherheit sind“, resümierte Wittenbreder













