Polizeigroßeinsatz nach Falschinformation von Schülerin
Die Sicherheit der Schüler hatte höchste Priorität
Nach einem umfangreichen Polizeieinsatz am Telgter Schulzentrum am Mittwoch, dem 13.12.2023, gab es Entwarnung. Die Kreispolizeibehörde Warendorf mobilisierte zahlreiche Einsatzkräfte aufgrund eines Verdachtshinweises.
Landrat Dr. Olaf Gericke betonte, dass die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler höchste Priorität hatte. Aufgrund des Verdachts entschied man sich, sämtliche Räume der Schule zu durchsuchen. In enger Absprache mit den Verantwortlichen der Sekundarschule und der Stadt Telgte wurden die polizeilichen Maßnahmen abgestimmt.
Trotz des Einsatzes ergaben sich keine Hinweise auf eine verdächtige Person. Am Mittwochabend meldete sich eine Hinweisgeberin in Begleitung einer Erziehungsberechtigten bei der Polizei und erklärte, dass es sich um eine Falschmeldung gehandelt habe.
Andrea Mersch-Schneider, Abteilungsleiterin Polizei, betonte die Ernsthaftigkeit von Falschmeldungen, die nicht nur zu einem kräfteintensiven Polizeieinsatz führen, sondern auch Ängste und Sorgen bei Schülern, Eltern und der Bevölkerung verursachen können. Sie appellierte an Eltern, mit ihren Kindern über die Folgen von Falschmeldungen zu sprechen und sie für diese Thematik zu sensibilisieren.
Die Polizei verfolgt derartige Hinweise konsequent und professionell, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Betroffene Mädchen und Familien erhalten Betreuungsangebote von Fachleuten. Zusätzlich stehen Kräfte der Polizei und der Schulpsychologischen Beratungsstelle für Unterstützungsangebote in der Schule zur Verfügung.













