Positive Gesamtentwicklung der Wirtschaft im Kreis Warendorf
gfw legt Geschäftsbericht „Perspektiven 2024/25“ vor
Einmal mehr heißt der aktuelle Geschäftsbericht der kommunalen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH „Perspektiven“ und deutet schon im Titel an, dass es hier mehr um Ausblick als um Rückblick geht. „Zuversicht“ steht denn auch als Titel über dem Editorial von Landrat und gfw-Aufsichtsratsvorsitzendem Dr. Olaf Gericke und Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann.
Dazu besteht Grund genug nach einer von der Prognos AG erstellten Positionsbestimmung mit einer insgesamt positiven Gesamtentwicklung des Kreises Warendorf. Die Arbeitslosigkeit ist auf niedrigem Niveau, Erwerbstätigkeit und Bruttowertschöpfung steigen. Herausforderungen aber gibt es auch, etwa in der gesamtwirtschaftlich nur langsam steigenden Produktivität und der abnehmenden Produktivität im verarbeitenden Gewerbe. Hauptsorge ist der Fachkräftemangel, der „sich absehbar weiter verstärken“ wird.
Eine weitere Herausforderung sieht die gfw darin, dass verstärkt neue und digitale Technologien in Produkte und Prozesse eingebunden und gleichzeitig notwendige Kompetenzen erworben werden müssen. Parallel verändern sich die Anforderungen an Arbeitskräfte und Arbeitsplätze. Führungskräfte sind immer schwerer zu finden, die Bedeutung der Anwerbung und Integration internationaler Fachkräfte steigt.
Gleichzeitig verändern sich auch die Ansprüche der Arbeitskräfte. Gerade die junge Generation bemisst ihren Arbeits- und Lebensvorstellungen hohe Bedeutung bei, die Nahbarkeit von Arbeitgebern wird wichtiger. „In der Summe bedeuten diese Veränderungen, dass die Arbeitswelt der Zukunft sich von der heutigen deutlich unterscheiden wird“, schreiben Gericke und Michalczak-Hülsmann im Vorwort des gfw-Berichts.
Die Kreiswirtschaftsförderung unterstützt die Unternehmen dabei etwa mit dem Wettbewerb „Attraktiver Arbeitgeber Kreis Warendorf 2025“, mit ihrer Kommunikation eines Standortmarketings an Fach- und Führungskräfte oder mit Informationsangeboten zur Künstlichen Intelligenz. Dank richtet die gfw für die Zusammenarbeit an Unternehmen, Wirtschaftsinitiativen, Städte und Gemeinden, Kammern und Verbände, Institutionen, Politik, Hochschulen, münsterlandweite Initiativen und Verwaltung.
Der mit vielen Fotos und Grafiken versehene Bericht über 80 Seiten enthält die Übersicht der gfw-Dienstleistungen und maßgebliche Wirtschaftsdaten im Kreis. Gesellschafter der gfw, die sich mit Sitz in Beckum seit 1970 als Partner der Wirtschaft versteht, sind der Kreis Warendorf, die 13 kreisangehörigen Städte und Gemeinden und die Sparkasse Münsterland-Ost. „Wir wollen unternehmerisches Engagement fördern und den Kreis Warendorf als modernen Wirtschafts- und Lebensstandort weiterentwickeln“, so Geschäftsführerin Michalczak-Hülsmann.

Attraktive Arbeitgeber hat und braucht der Kreis Warendorf. Dafür setzt sich die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf ein, hier im Bild (von rechts nach links) mit der gfw-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann, dem gfw-Aufsichtsratsvorsitzenden Landrat Dr. Olaf Gericke, den gfw-Mitarbeiterinnen Marina Dinkelborg, Jessica Kleine und Annabel Hansen.













