Prinz Achim I. - „Der Vollblut Karnevalist“ regiert die Narren der KG Silber-Blau
Bei der Freckenhorster Prinzenproklamation wurde Achim Hensdiek der „Joop“ übergeben
Freckenhorst - Nach seiner Moderation der ersten Programmpunkte auf der Freckenhorster Prinzenproklamation wurde heute Achim Hensdiek das Freckenhorster Karnevals-Zepter „Jopp“ von Bürgermeister Peter Horstmann überreicht und er zum neuen Prinzen der KG Silber-Blau in Freckenhorst proklamiert. Das Urgestein des Karnevals erfüllt sich damit nach 55 aktiven Jahren im Freckenhorster und Beckumer Karneval einen lang gehegten Jugendtraum. Die festliche Stimmung in der Narrenhochburg erreicht Ihren Höhepunkt, als der Sitzungspräsident Achim Hensdiek die Poggen-Arena verließ und nach wenigen Minuten als Karnevalsprinz wieder auf die Bühne kam, um zu proklamiert werden.
Die Geschichte von Achim Hensdiek im Freckenhorster Karneval reicht bis 1968 zurück, als er seinen ersten Auftritt zusammen mit dem Münsteraner Büttenredner Rudi Grevsmühl hatte. Seitdem hat er sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Karnevals im gesamten Kreis Warendorf entwickelt.
Die KG Silber-Blau begann 2007 mit ihren Karnevalssitzungen und der Prinzenproklamation bei Huesmann. Ein schwerer Start, den Achim Hensdiek als Moderator der ersten Sitzung vor 30 Narren erlebte. Seine tiefe Verbundenheit zum Karneval zeigte sich, als er nicht nur die erste Prinzenproklamation moderierte, sondern auch die weiteren Jahre die Prinzenproklamationen der KG Silber Blau begleitete. Selbst als Prinz ließ er es sich nicht nehmen, nach seinem Auftritt das Prinzenornat anzulegen und als Narrenherrscher zurück in die Freckenhorster Narrenhochburg einzuziehen.
Mit seinen 72 Jahren ist Achim Hensdiek ein lebendes Beispiel für die Liebe und Hingabe zum Karneval. Jetzt stehen dem neuen Karnevalsprinzen erst einmal 70. Sessionauftritte in Köln, Hoetmar, Warendorf, Ahlen, Sendenhorst, Beckum und beim größten Prinzentreffen in Westfalen beim Bund Westfälischer Karneval bevor. Nach der Session hoffen die Narren, dass er auch nach dem Aschermittwoch und dem Ende seiner aktiven Karnevalskarriere dem Kreisnarren erhalten bleibt. Sein Beitrag zum Karneval im Kreis Warendorf wird unvergessen bleiben, und die Narren sind dankbar für die unvergleichliche Energie und Freude, die er über die Jahrzehnte verbreitet hat.













