Projekt 89 - Transparenz für die Region
Infoabend zur Höchstspannungsleitung von Amprion
Everswinkel – Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion plant eine neue Höchstspannungsfreileitung mit einer Spannung von 380 Kilovolt, die als wichtiger Bestandteil zur Stabilisierung des Stromnetzes und für den sicheren Stromtransport beitragen soll. Auf ihrer geplanten Route führt die Leitung durch die Gemeinden Ostbevern, Telgte, Everswinkel, Sendenhorst und Drensteinfurt. Angesichts der Bedenken vieler Bürgerinnen und Bürger haben die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister dieser Kommunen beschlossen, für mehr Transparenz zu sorgen und informieren gemeinsam mit Amprion und weiteren relevanten Behörden in einer öffentlichen Veranstaltung über das Vorhaben.
Der Informationsabend findet am Mittwoch, den 20. November, um 19:30 Uhr in der Festhalle Everswinkel, Alverskirchener Str. 14, statt. Um den Teilnehmenden Planungssicherheit zu geben, wird um vorherige Anmeldung gebeten. Die Anmeldung erfolgt über die Website www.ostbevern.de/amprion-info, und angemeldete Teilnehmende haben einen garantierten Platz sowie einen vereinfachten Zugang zur Veranstaltung.
Am Abend werden Vertreter der Firma Amprion detailliert über die Planungen und die technischen Anforderungen des Projekts informieren. Auch die Bezirksregierung Münster ist vor Ort und wird zum aktuellen Verfahrensstand berichten. Zudem sind Vertreter der Bürgerinitiativen des „Aktionsbündnisses 89“ sowie Experten der Bundesnetzagentur und des Bundesamtes für Strahlenschutz eingeladen, um aus verschiedenen Perspektiven Einblicke zu geben und Fragen der Teilnehmenden zu beantworten.
Die Veranstalter legen großen Wert auf den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. Interessierte können schon jetzt ihre Fragen, Bedenken und Anliegen über die zentrale E-Mail-Adresse amprion-info@ostbevern.de einreichen, um den Ablauf der Veranstaltung gezielt an den Bedürfnissen und Sorgen der Anwohner auszurichten.
Mit dieser Informationsveranstaltung wollen die Organisatoren Transparenz und Aufklärung in einem für die Region wichtigen Infrastrukturprojekt schaffen und den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich aktiv in den Prozess einzubringen.













