Punkkonzert beschert dem Jugendzentrum HoT volles Haus
Das Kottenrock-Live-Event zieht Jung und Alt in die Emsstadt
Warendorf/Sassenberg - Gefühlt sind die Kottenrocker schon seit den 1980er-Jahren in und um Sassenberg und Warendorf aktiv. Tatsächlich gegründet wurde der gemeinnützige Verein allerdings erst vor wenigen Jahren – kurz vor der Corona-Pandemie wurde Kottenrock ins Leben gerufen. Am Samstag sorgte der Verein für ein volles Haus im Jugendzentrum HoT an der Emsstraße in Warendorf.
Angekündigt war Punkrock der harten Sorte. Geboten wurde schließlich ein Abend, der dem Punkrock natürlich huldigte, aber ebenso Raum für feinste Singer-/Songwriter-Kultur ließ. Ursprünglich angekündigt waren „Die Zumutung“ aus Harsewinkel/Paderborn, „Distressed in Distortion“ aus Paderborn und Knietenbrink aus Münster. Damit standen vor allem Punk und Emo-Pop auf dem Programm. Ein wenig anders kam es dann jedoch: „Die Zumutung“ mussten krankheitsbedingt leider absagen.
Als würdigen Ersatz konnte der Verein am Samstag Cosmo Thunder aus Münster verpflichten. Mit Liedern gegen Nazis und für mentale Gesundheit griff er gesellschaftliche Themen auf und zog das Publikum vom ersten Takt an in seinen Bann – allein das war schon bemerkenswert.
Weiter ging es im Programm mit „Distressed in Distortion“, die mit brachialen Drums, wummernden Bässen und wuchtigen Gitarrenriffs das Publikum begeisterten.
Den Abschluss machten die Jungs von „Knietenbrink“, die mit ihrem fetten Sound frech, fröhlich und frei nach dem Motto „Ist das Masematte oder schon Punk?“ das Finale einläuteten. Spätestens hier konnte man sein persönliches 1980er-Revival erleben – vorausgesetzt, man hatte in dieser Zeit bereits das HoT besucht. Damals ging es ähnlich rund: Die gut besuchten Konzerte fanden nicht im Keller, sondern auf der Bühne im Erdgeschoss statt.
Zugaben bis zum Abwinken waren natürlich Pflichtprogramm, dem die auftretenden Bands nur allzu gerne nachkamen.













