1. September 2021 / Allgemein

Rettungswachenstandort in Beelen soll dauerhaft etabliert werden

Kreis Warendorf informiert

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Veröffentlicht am 1. September 2021 um 00:05 Uhr

Rettungswachenstandort in Beelen soll dauerhaft etabliert werden

Die Bürgerinnen und Bürger sollen im Notfall im gesamten Kreis Warendorf innerhalb einer Hilfsfrist von 12 Minuten vom Rettungsdienst erreicht werden. In der Gemeinde Beelen setzt man darauf, mit dem benachbarten Kreis Gütersloh zu kooperieren und Synergie-Effekte im Grenzgebiet zu nutzen.

Konkret wird das Gebiet der Gemeinde Beelen seit Anfang 2019 tagsüber durch einen Rettungstransportwagen (RTW) versorgt, der in der Gemeinde stationiert ist. Zusätzlich unterstützt ein RTW am Standort Clarholz rund um die Uhr die Versorgung der kleinsten Gemeinde im Kreisgebiet, insbesondere in den Nachtstunden.

Dieser Lösung aus dem Jahr 2019 waren gemeinsam mit dem Kreis Gütersloh intensive Verhandlungen der Kreisverwaltung Warendorf mit den Krankenkassen als Kostenträger des Rettungsdienstes vorangegangen. Die Krankenkasse stimmten unter dem Vorbehalt zu, dass eine Überprüfung durch einen externen Gutachter erfolgen sollte. Denn ursprünglich war nur ein einziger Standort auf dem Gebiet der Gemeinde Herzebrock-Clarholz vorgesehen.

Im nun vorliegenden Abschlussbericht zur Evaluation dieser Maßnahmen kommt der Gutachter zu der Empfehlung, die beiden Rettungswachenstandorte in Clarholz und Beelen dauerhaft zu etablieren.

Landrat Dr. Olaf Gericke begrüßte das Ergebnis der gutachterlichen Untersuchung als positives Signal für die Bürgerinnen und Bürger in Beelen und als Bestätigung der Arbeit der Kreisverwaltung. „Es ist uns gelungen, die Versorgungssituation der Bevölkerung in Beelen zu verbessern und diese soll nun dauerhaft erhalten bleiben. Dabei ist es sinnvoll und richtig, dass wir beim Rettungsdienst über Kreisgrenzen hinweg denken und Synergieeffekte nutzen.“

Aufgrund einer technischen Kopplung der beiden Leitstellen in Gütersloh und Warendorf ist sichergestellt, dass Einsätze aus beiden Kreisgebieten schnellstmöglich dem am nächsten gelegenen Rettungsmittel übergeben werden.

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