Freckenhorster Rockfestival zieht zahlreiche Besucher an
Rockfans feiern heiße Sommernacht auf Hof Lohmann
Freckenhorst - Wenn auf dem Hof Lohmann Verstärker, eine große Bühne und eine Lichtanlage aufgebaut sind, dann kann das nur einen Grund haben: Die Integrative Party „Hof Lohmann rockt“ ist angesagt. So war es auch am Samstagabend. Aufgrund des trockenen, jedoch sehr heißen Wetters, konnte die Veranstaltung zur Freude der Konzertbesucher unter freiem Himmel stattfinden. Eingeladen war die Tributeband „Queen May Rock“ um Frontmann Michael Antony Austin. Mit ihrer Bühnenshow hatte die Bonner Band das Publikum schnell im Griff, wenn Sänger Michael Anthonie bekannte Hits wie „Killer Queen“, „One Vision“ oder „Heaven for Everyone“ intonierten. Nicht minder beachtet wurde die Band „Phätte Zeiten“ aus Harsewinkel und Beelen mit frischer deutscher Rockmusik. „Hier ist es sehr schön und sehr intim“, zeigte sich Sänger und Gitarrist Philipp Göhring von der Location begeistert, um sogleich mit seiner Schwester, der Schlagzeugerin Eileen Göhring, und dem Bassisten Marvin Mumm die Bühne mit eigenen Songs zu rocken. Schnell spielte sich das Trio mit Stücken wie „Sommermelancholie“, „Reset“ oder „Tattoo am Arm“ in die Herzen der Zuschauer und kam folglich um eine Zugabe nicht herum.
Höhepunkt des Abends waren allerdings unbestritten die „Freckenrocker“, die mit ihren Freunden, der „Heinrich-Band“, das Vorprogramm gestalteten. Von Beginn an zogen die beiden Bands gleich richtig vom Leder und brachten die Stimmung zum kochen. Bei einigen Liedern sang das Publikum aus Leibeskräften mit. Das in den Adern der „Freckenrocker“ und der „Heinrich-Band“ echtes „Rockerblut“ fließt, war also schon nach den ersten Gitarrenriffs klar, ließ es sich vortrefflich abrocken zu bekannten Titeln. Und so war es auch gewollt. Ins Leben gerufen hatte das Event der Hausleiter des Hof Lohmann, Georg Schwake, 2008. In Sachen Wetter hat es der Organisator dieses Mal auf den „Dicken“ genommen. Es war zwar extrem heiß, der Stimmung tat das allerdings keinen Abbruch. Entsprechend wurde der Vorplatz zur Bühnen natürlich schnell zur Tanzfläche. Und mitsingen war sowieso erwünscht.













