Fortschritte auf dem Brinkhausgelände: Rückbau ebnet den Weg für neue Perspektiven
Warendorf - Auf dem ehemaligen Brinkhausgelände schreiten die Abriss- und Aufräumarbeiten sichtbar voran. Wo einst die traditionsreiche Bettenproduktion stattfand, entstehen nun Schritt für Schritt neue Freiflächen – ein deutliches Zeichen für die bevorstehende Entwicklung des Areals.
Ein weiterer Meilenstein wurde im März erreicht: Die Halle 3A, errichtet zwischen 1962 und 1974 und einst als „Bettenfabrik“ bekannt, ist vollständig abgetragen worden. In der Halle wurde über Jahrzehnte hinweg die Federaufbereitung betrieben – ein zentraler Bestandteil der Produktion am Standort Brinkhaus.
Parallel dazu ist auf dem Gelände eine moderne Brechanlage für Bauschutt in Betrieb gegangen. Hier wird das beim Abriss anfallende mineralische Material wie Beton, Ziegel und Steine zerkleinert und als sogenannter Recycling-Bauschutt wiederverwertbar gemacht. Dieses Vorgehen entspricht den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und ermöglicht eine nachhaltige Nutzung der vorhandenen Ressourcen – etwa im Tiefbau sowie im Straßen- und Landschaftsbau.
Bereits Ende Oktober 2024 hatte die Stadt Warendorf die Firma Abbruchtechnik ExKern GmbH aus Münster mit ersten Aufräumarbeiten beauftragt. Der Fokus lag zunächst auf den Außenflächen, insbesondere im östlichen Bereich und im Innenhof, wo sich über die Jahre große Mengen an Unrat angesammelt hatten. Diese werden derzeit fachgerecht entsorgt.
In einem nächsten Schritt werden die Arbeiten auf die ehemaligen Verwaltungsgebäude ausgeweitet. Ziel ist es, das gesamte Gelände Stück für Stück in einen besenreinen Zustand zu versetzen und damit die Grundlage für die zukünftige Nutzung zu schaffen.
Die umfassenden Aufräum- und Rückbauarbeiten werden voraussichtlich noch mehrere Monate andauern. Sie markieren jedoch bereits jetzt den Startschuss für die umfassende Freilegung und Neuentwicklung der Industriebrache – ein wichtiger Schritt für die städtebauliche Zukunft Warendorfs.













