Berufsorientierungswoche begeistert Schüler am Paul-Spiegel-Berufskolleg
Schüler haben die Zukunft im Blick
Warendorf – Eine Woche voller Einblicke, Perspektiven und praxisnaher Erfahrungen: Der zwölfte Jahrgang des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit und Soziales am Paul-Spiegel-Berufskolleg des Kreises Warendorf hat eine intensive Berufsorientierungswoche erlebt – und dabei wertvolle Impulse für die eigene Zukunft gesammelt.
Das Besondere am Beruflichen Gymnasium: Es verbindet den Weg zum Vollabitur mit einem klaren inhaltlichen Schwerpunkt. So erhalten die Schülerinnen und Schüler nicht nur die allgemeine Hochschulreife, sondern zugleich frühzeitig Einblicke in Berufsfelder aus Gesundheit, Soziales und Pädagogik. Genau diese Verbindung wurde in der Aktionswoche besonders greifbar.
Ein Highlight war der Besuch im Ameos Klinikum Warendorf. Neben spannenden Einblicken in medizinische Fachbereiche wie Notaufnahme oder Kardiologie sorgte vor allem ein „Speed Dating“ mit Mitarbeitenden für persönliche Eindrücke aus dem Klinikalltag. Auch Internist Dr. Peter Schürmann gab im Gespräch authentische Einblicke in den Berufsweg eines Mediziners.
Vielfältige Perspektiven eröffnete zudem die Kreisverwaltung Warendorf: Von Polizei über Rettungsdienst bis hin zum Jugendamt lernten die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Berufsbilder hautnah kennen. Einblicke in den Polizeidienst, ein simulierter Notruf in der Leitstelle und Informationen zum Studium der Sozialen Arbeit machten die Vielfalt der Möglichkeiten deutlich.
Praxisnah wurde es auch bei der Firma technotrans SE in Sassenberg. Neben einer Betriebsbesichtigung stand hier vor allem Bewerbungstraining auf dem Programm – mit wertvollen Tipps für Lebenslauf und Vorstellungsgespräch.
Auch Studienmöglichkeiten wurden aktiv erkundet: Sowohl an Hochschulen in Münster als auch an der Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen erhielten die Teilnehmenden Einblicke in Studiengänge wie Soziale Arbeit oder Heilpädagogik. Persönliche Gespräche mit Studierenden, moderne Fachräume und praxisnahe Übungen vermittelten ein realistisches Bild vom Studienalltag. Besonders in Erinnerung blieb dabei ein prägnantes Zitat: „Soziale Arbeit ist wie helfen – nur krasser!“
Nach einer Woche voller Eindrücke zeigt sich das Organisationsteam rund um Abteilungsleiterin Sylvia Sahl-Beck und Koordinatorin Gisela Mersmann äußerst zufrieden. Klar ist: Diese intensive Form der Berufsorientierung bietet echten Mehrwert – und soll auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden.
Ein starkes Signal für die Zukunft: Hier wird nicht nur gelernt, sondern auch Orientierung gegeben.













