Heinrich Friederichs Museum
Friederichs-Museum
Ein Denkmal im vielfachen Sinn ist das Museum Heinrich Friederichs an der Oststraße. In den denkmalgeschützten Räumen des Geburts- und Elternhaus des Warendorfer Bildhauers sind jetzt die Werke aus seinem kurzen Schaffen zu besichtigen. Obschon Heinrich Friederichs bereits 32-jährig in Lettland verstarb, ist sein umfangreiches Werk in liebevoller Kleinarbeit von seiner Familie zusammen getragen worden. Auch die während des zweiten Weltkriegs geschriebenen Briefe von der Front an seine Familie sind zu lesen. Verbunden mit dem künstlerischen Schaffen spiegeln sie in ergreifender Weise sein Empfinden in dieser grausamen Zeit wieder. Eintrittpreise ab € 2,50; geöffnet mittwochs und sonntags von 15:00 bis 18:00 Uhr. Adresse: Oststr. 47
Leben und Werk des Künstlers Heinrich Friedrichs
Das Museum Heinrich Friederichs
Im November 2011 eröffnete das von der Heinrich-Friederichs-Stiftung getragene Museum. Im Zentrum der Präsentation stehen Leben und Werk des 1912 in Warendorf geborenen Künstlers Heinrich Friederichs studierte nach Abschluss einer Holzbildhauerlehre an den Kunsthochschulen in Münster. Hamburg und Düsseldorf und ließ sich anschließend als frei schaffender Künstler mit seiner Familie im Warendorf Elternhaus nieder. Schon während des Studiums knüpfte er enge Kontakte zu namhaften Künstlern wie Ernst Barlach und Otto Modersohn. Der zweite Weltkrieg setzte dem jungen künstlerischen Leben 1944 an der russischen Front ein jähes Ende. Das Museum präsentiert sein für die Kürze der Schaffensperiode enorm umfangreiches und reifes Werk sowie eine ständig wechselnde Auswahl seiner unzähligen, überwiegen reichhaltig illustrierten Frontbriefe.
Hier bekommen Sie einen Überblick mit einem Panorama-Rundgang














