Warendorfer SU beim Rennsteiglauf
Spaß, Erfolge und ein unvergessliches Lauferlebnis
Warendorf - „Hey hey hey ho – im nächsten Jahr sind wir alle wieder da!“: Mit diesem bekannten Refrain der Rennsteiglauf-Hymne stimmten sich 24 Läuferinnen und Läufer der Warendorfer SU am vergangenen Wochenende auf ein sportliches Highlight ein – den 52. Rennsteiglauf in Thüringen. Europas größter Crosslauf lockte über 15.600 Teilnehmer auf die teils schmalen, unbefestigten Pfade des sagenumwobenen Höhenwegs durch den Thüringer Wald. Die Natur, das Gemeinschaftsgefühl und die besondere Atmosphäre standen dabei wie immer im Mittelpunkt.
Die Warendorfer mussten jedoch schon vor dem Start einen Rückschlag verkraften: Trainer Julian Tatje, akribisch vorbereitet auf den Supermarathon über 73,9 Kilometer, musste verletzungsbedingt zu Hause bleiben. Auch WSU-Coach Willy Rothaus konnte verletzungsbedingt nicht mitlaufen – unterstützte sein Team aber engagiert als Betreuer vor Ort.
Früher Start, große Leistung: Halbmarathon
Bereits um 5:30 Uhr wurden die Halbmarathonis vom Hotel in Suhl abgeholt – bei kühlen drei Grad, aber bestem Laufwetter. Die 21,4 Kilometer lange Strecke mit 351 Höhenmetern meisterten alle WSU-Läuferinnen und -Läufer mit Bravour. Rennsteig-Debütantin Sabrina Grüter finishte in starken 2:34:41 Stunden. Schnellste WSU-Starterin war Maike Sendfeld mit 2:01:12.
Weitere Zeiten:
- Georg Toepper (2:16:33), Kerstin Auerswald (2:29:41),
- Christina Fercher, Stephanie Pigisch und Tanja Siegmund (jeweils um 2:38),
- Evelyn Fiegler, Sabine Juhasz, Gisela Röttger, Anke Terörde sowie das Trio Frank, Patricia und Elke Roes (alle rund 2:44) komplettierten ein starkes Teamresultat.
Marathon mit Emotionen und Premieren
Die Marathonläufer starteten etwas später in Neuhaus am Rennweg – und kamen alle mit einem stolzen Lächeln in Schmiedefeld ins Ziel. Verena Haßmann lief bei ihrem allerersten Marathon beeindruckende 4:51:46. Armin Düpmeierfeierte gleich zwei Jubiläen: seinen zehnten Rennsteiglauf und den 30. Marathon insgesamt (5:28:30). Ebenfalls Premieren auf der Strecke über 42,2 km mit 769 Höhenmetern feierten Lars Korfmacher und Norbert Zumdieck.
Bester Warendorfer war Peter Sendfeld, der den anspruchsvollen Kurs in schnellen 3:50:30 bewältigte.
Weitere Ergebnisse:
- Benjamin Siegmund und Daniel Haßmann (je 4:51:45),
- Ewald Wiesmann (4:55:22),
- Jana Albrecht und Judith Lütke Besselmann-Growe (je 5:36).
Feiern wie gelaufen – mit Herz und Stimme
Nach dem sportlichen Teil wurde auf der traditionellen Rennsteigparty ausgelassen gefeiert. Bei Live-Musik und viel Gesang schunkelten sich die Warendorfer euphorisch durch die Nacht – selbstverständlich textsicher bei jeder Rennsteig-Hymne.













