Spezialeinsatzkräfte überwältigen Mann nach stundenlangem Einsatz
Polizei verhindert Gefährdungslage in Warendorf
Warendorf – Am Sonntagabend kam es im Bereich des Freckenhorster Tors in Warendorf zu einem umfangreichen Polizeieinsatz, nachdem ein offensichtlich psychisch belasteter Mann eine potenziell gefährliche Situation ausgelöst hatte. Gegen 19:00 Uhr wurde die Polizei alarmiert, als der 39-jährige Mann zunächst auf den Gleisen herumlief und sich im weiteren Verlauf ein Messer an den Hals hielt. Aufgrund der akuten Gefährdungslage für den Mann selbst sowie möglicher unbeteiligter Personen wurden umfangreiche Absperrmaßnahmen eingeleitet.
Landrat Dr. Olaf Gericke äußerte sich zur Lage: „Die Polizei war vor Ort, um das Umfeld zu sichern und auf den Mann einzuwirken, sodass kein Schaden für ihn oder Dritte entsteht.“
Um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, sperrte die Bundespolizei Münster die Bahnstrecke in diesem Bereich und leitete parallel die Evakuierung eines Zuges sowie die Umleitung des Busverkehrs ein.
Eine speziell ausgebildete Polizistin versuchte, in Kontakt mit dem Mann zu treten, stieß jedoch auf Ablehnung. Da die Situation sich weiter zuspitzte, wurde die Einsatzleitung der Polizei durch Kräfte von Spezialeinheiten verstärkt. Diese konnten den Mann schließlich kurz nach Mitternacht unter Einsatz eines Tasers überwältigen, wodurch die unmittelbare Gefahrensituation erfolgreich beendet wurde.
Der Mann wurde im Anschluss zur ärztlichen Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Stadt Warendorf prüft nun in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt und medizinischen Fachkräften, welche weiteren Maßnahmen hinsichtlich einer möglichen psychischen Erkrankung erforderlich sind.
(Archivbild)













