Stadt Warendorf lädt zum Dialog
„Sprechen & Zuhören“ zur städtischen Verschuldung
Warendorf - Wie gehen wir als Stadtgesellschaft mit knappen Kassen um? Welche Sorgen, Gedanken und vielleicht auch Hoffnungen verbinden wir mit der aktuellen Haushaltssituation? Genau diesen Fragen widmet sich die Dialogveranstaltung „Sprechen & Zuhören“, die am Samstag, 18. April 2026, von 11:00 bis 14:00 Uhr in der Aula der VHS an der Freckenhorster Straße 43 stattfindet.
Bereits zum dritten Mal bringt das besondere Veranstaltungsformat Menschen in Warendorf zusammen – und vorerst auch zum letzten Mal. Ziel ist es, einen offenen, respektvollen Austausch zu ermöglichen, der über klassische Diskussionen hinausgeht. Im Mittelpunkt steht nicht das Debattieren, sondern das bewusste Sprechen und Zuhören.
Das Konzept ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: In kleinen Vierergruppen spricht jeweils eine Person, während die anderen aufmerksam zuhören. Anschließend wechseln die Rollen. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer spricht ausschließlich aus der eigenen Perspektive – ohne Bewertung oder direkte Erwiderung durch die Zuhörenden. So entsteht ein Raum, in dem Gedanken frei geäußert und unterschiedliche Sichtweisen wertfrei wahrgenommen werden können.
Im Fokus der Abschlussveranstaltung steht ein Thema, das ganz Warendorf betrifft: die angespannte Haushaltslage der Stadt. Politik, Verwaltung und Bürgerschaft stehen vor schwierigen Entscheidungen und Einsparungen. Die zentrale Leitfrage lautet daher:
„Was ist morgen noch möglich? Wie geht es mir mit der städtischen Verschuldung?“
Die Veranstaltung wird gemeinsam von der VHS Warendorf und der Stadt Warendorf organisiert und ist barrierefrei zugänglich.
Interessierte können sich vorab per E-Mail bei Sabra Khatal (sabra.khatal@warendorf.de) anmelden. Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich – Kurzentschlossene werden gebeten, spätestens 15 Minuten vor Beginn vor Ort zu sein.
„Sprechen & Zuhören“ bietet die Gelegenheit, innezuhalten, Perspektiven zu wechseln und miteinander ins Gespräch zu kommen – jenseits von schnellen Meinungen und hitzigen Diskussionen.













