Warendorf - Während der Himmel am Abend mit einer partiellen Sonnenfinsternis ein besonderes astronomisches Schauspiel bot und zahlreiche Blicke nach oben zog, richteten die Warendorfer Film- und Genussfans ihre Aufmerksamkeit lieber auf Steckerlfisch, Leberkäs und einen gewissen Franz Eberhofer. Im Garten des klassizistischen Bürgerhauses von Dr. Thomas Weritz an der Klosterstraße wurde die Premiere des neuesten Eberhofer-Krimis „Steckerlfischfiasko“ im benachbarten SCALA Filmtheater auf ganz besondere Weise zelebriert. Und der Name des Films war dabei durchaus Programm.
Bevor es für die Besucherinnen und Besucher im nahegelegenen SCALA in die Kinosessel ging, lud der idyllische Garten unmittelbar an der Ems zu einem gemütlichen Beisammensein ein. Für den passenden kulinarischen Rahmen war natürlich ebenfalls gesorgt.
Niemand Geringerer als Matthias Jäger, der mittlerweile im „Giebel und Galopp“ den Kochlöffel schwingt, hatte bereits zum vierten Mal seinen Belonia-Grill im Garten aufgebaut. Während einer Auszeit von Warendorf hatte er sogar eigens in Bayern Zwischenstation gemacht, um seine niederbayerischen Kochkünste noch ein wenig zu verfeinern.
Frisch zubereiteter Steckerlfisch und herzhafte Leberkässemmeln sorgten zusammen mit süffigem Flötzinger Bier für echtes bayerisches Lebensgefühl mitten im Münsterland. Bei bestem Sommerwetter, guten Gesprächen und der besonderen Atmosphäre direkt an der Ems hätte die Einstimmung auf den neuen Eberhofer-Krimi kaum passender sein können.
Dass Kino weit mehr sein kann als nur ein Film auf der Leinwand, bewies einmal mehr SCALA-Inhaber Johannes Austermann. Mit der Kombination aus Geselligkeit, handgemachter Gastronomie und dem beliebten Kult-Krimi traf er erneut den Geschmack seiner Gäste.
Nach dem kulinarischen Auftakt wechselten die Filmfans bestens gelaunt vom Garten in den Kinosaal, wo mit „Steckerlfischfiasko“ schließlich der eigentliche Hauptdarsteller des Abends wartete.
Und selbst die partielle Sonnenfinsternis, die zeitgleich für ein seltenes Schauspiel am Himmel sorgte, konnte diesem besonderen Kinoabend kaum Konkurrenz machen. Denn die wirklichen Highlights spielten sich an diesem Abend für die Eberhofer-Fans zunächst auf dem Teller – und anschließend auf der großen Leinwand ab.













