"Tacheles reden" – Interkommunale Projekttage setzen klares Zeichen gegen Antisemitismus
Freckenhorst – Ein starkes Zeichen für mehr Aufklärung und Zusammenhalt: Die Lokale Aktionsgruppe 9Plus im Kreis Warendorf hat in ihrer Sitzung an der Landvolkshochschule Freckenhorst grünes Licht für ein außergewöhnliches Kulturprojekt gegeben. Im Rahmen des Förderprogramms LEADER wurde das Projekt „Tacheles reden – Interkommunale Projekttage 2025“ auf den Weg gebracht.
Insgesamt sechs Kommunen – Drensteinfurt, Ennigerloh, Everswinkel, Oelde, Sassenberg und Sendenhorst – beteiligen sich an dem Projekt, das mit 43 vielfältigen Kulturveranstaltungen Menschen aller Altersgruppen für das Thema Antisemitismus sensibilisieren will. Geplant sind unter anderem Podiumsdiskussionen, Lesungen, Ausstellungen, Graffiti-Workshops, Konzerte sowie Open-Air-Kino- und Theateraufführungen. Ziel ist es, auf kreative und direkte Weise zum Dialog anzuregen – über ein Thema, das leider aktueller ist denn je.
Mit diesem Projekt zeigt die Region, dass sich auch der ländliche Raum aktiv und verantwortungsvoll gesellschaftlichen Herausforderungen stellt. Der nächste Schritt: Der Antrag auf LEADER-Förderung wird nun bei der Bezirksregierung Münster eingereicht.

Das Projektauswahlgremium der LEADER-Region 9Plus im Kreis Warendorf unterstützt die Idee der interkommunalen Projekttage zum Thema Antisemitismus













