Starker Andrang von Besuchern in Warendorf und Sassenberg
Trotz Regenschauer und Kälte: Traditionelle Osterfeuer gut besucht
Warendorf / Sassenberg – Trotz frischer 9,5 Grad und eines unerwarteten Regenschauers kurz vor Beginn ließen sich zahlreiche Besucher am gestrigen Abend die traditionellen Osterfeuer in der Region nicht entgehen. In vielen Ortsteilen versammelten sich Menschen, um gemeinsam den Winter zu verabschieden und den Frühling willkommen zu heißen.
Mit viel Engagement hatten Landjugenden, Heimat- und Schützenvereine die großen Holzstapel in den vergangenen Wochen vorbereitet. Auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte, wurden die Feuer wie geplant entzündet und sorgten vielerorts für eine stimmungsvolle Atmosphäre.
In Neuwarendorf eröffnete die Landjugend – wenn auch leicht verspätet – die Osterfeuersaison und zog damit zahlreiche Gäste an. Im Ostbezirk lud der Schützenverein zum geselligen Beisammensein ein, während in Sassenberg am Hilgenbrink bei Getränken und guter Stimmung gemeinsam auf die Flammen geblickt wurde.
Ein besonderes Highlight bot Füchtorf: Dort beeindruckte ein aufwendig errichtetes Feuer die Besucher. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt, sodass die Gäste den Abend bei Imbiss und Getränken genießen konnten. Gleichzeitig wurde symbolisch der Start in die bevorstehende Spargelsaison eingeläutet.
Auch in Milte hat das Osterfeuer längst Tradition. Am Hesselbrink folgten viele der Einladung der Landjugend – für viele Milteraner ist die Veranstaltung ein fester Termin im Kalender und ein wichtiger Treffpunkt der Dorfgemeinschaft.
Die große Resonanz zeigt: Die Osterfeuer sind und bleiben ein bedeutender Brauch in der Region. Viele hoffen, dass diese Tradition auch künftig erhalten bleibt und nicht durch neue Auflagen eingeschränkt wird.













