Volleyball-Revival in Warendorf
Neue Herrenmannschaft, neue Trainerin und erster Sponsor für die WSU ist Bestattungen Hankemann
Warendorf – Vor rund 25 Jahren schlugen die Herren der Warendorfer Sportunion (WSU) noch in der Volleyball-Regionalliga auf. Dann fehlte der Nachwuchs – der Spielbetrieb musste eingestellt werden. Nun, ein Vierteljahrhundert später, erlebt der Warendorfer Volleyballsport ein spektakuläres Comeback: Mit einer neuen Mannschaft, einer erfahrenen Trainerin und einem starken Sponsor geht es wieder los.
Begeisterung dank ukrainischer Volleyballer
Der Neuanfang wurde möglich durch eine Gruppe von rund 50 in Warendorf lebenden, sportbegeisterten Ukrainern. Viele von ihnen sind talentierte und motivierte Volleyballer, dazu kommen noch einige heimische Spotler im Alter von 14 bis 30 Jahren und das Team ist perfekt. „Wir wollen dem Volleyballsport in unserer Stadt wieder die Bühne geben, die er verdient“, sagt Waldemar aus dem Sportvorstand der WSU-Volleyballer.
Bundesliga-Erfahrung an der Seitenlinie
Für den Aufbau der Mannschaft konnte die WSU mit Ermira Kozlonkov eine hochkarätige Trainerin gewinnen. Sie spielte bis zu ihrer Verletzung in der 2. Bundesliga bei den Skurios Volleys Borken. „Sie weiß genau, was das Team braucht, um erfolgreich in der Liga zu bestehen – und vielleicht sogar den Aufstieg zu schaffen“, so Waldemar. Ziel sei es, nicht nur sportlich zu überzeugen, sondern Volleyball in Warendorf wieder sichtbar, präsent und mitreißend zu machen.
Starker Partner zum Start
Auch aus der Warendorfer Wirtschaft kommt Rückenwind: Die Firma Hankemann Bestattungen unterstützt die neue Herrenmannschaft als erster Sponsor. „Was hier entsteht, klingt ambitioniert und verdient Unterstützung“, erklärt Maik Hankemann bei der Übergabe der neuen Trikots in der Sporthalle des Berufskollegs. Dass die Verbindung passt, zeigt die persönliche Nähe: Die Brüder Maik, Timo und Frank Hankemann standen selbst schon auf dem Volleyballfeld, und Franks Ehefrau ist noch immer aktive Spielerin bei der WSU.
Viel Schwung für die Abteilung
Für Werner Krieft, den Vorsitzenden der WSU-Volleyballabteilung, ist die Entwicklung ein echter Gewinn: „Wir freuen uns sehr, dass wieder Schwung in unsere Abteilung kommt und künftig wieder guter Volleyballsport in der Emsstadt zu sehen sein wird.“
Die Zeichen stehen also auf Neuanfang – und Warendorf darf sich wieder auf packende Volleyballspiele freuen.



















