Von Fackelzügen bis Laserlichtern
Ein Winterschützenfest voller Höhepunkte
„Endlich wieder Winterschützenfest!“ Ehrengarde und Gäste feierten am Samstagabend nach dem schneebedingten Ausfall im letzten Jahr ein rauschendes Fest. Die Freude darüber spiegelte sich in allen Gesichtern wider.
Das Fest begann auf dem Gebrasa-Gelände, wo sich pünktlich um 19 Uhr zahlreiche Ehrengardisten, Schützen und Musikanten versammelt hatten. Gemeinsam machten sie sich in einem stimmungsvollen Fackelzug auf den Weg zum Festgelände, wo sie mit lauten Böllern und einigen Feuerwerksraketen empfangen wurden.
Ehrengarden-Kommandant Michael Blömker war sichtlich erfreut über die große Zahl an Gästen, die sich für das Winterschützenfest angemeldet hatten. „Die Freckenhorster Jungschützen, die Damen- und Ehrengarde, die Gröblinger Damen-Garde, die Ehrengarde aus Marienfeld sowie der Thron 23 von Fabian und Corinne Lackamp feiern mit uns – und auch die Sassenberger Musikzüge sind mit dabei“, verkündete er stolz.
Für die Organisation des Festes hatte sich die Ehrengarde in diesem Jahr mit Frank Ottes Unternehmen Nova Events professionelle Unterstützung ins Boot geholt. Ein lohnender Schritt, denn der Veranstaltungsprofi hatte im Festzelt echte Wow-Effekte erzielt. So präsentierte er DJ Conga alias Kai Offers in einer Art Box, umrahmt von bewegenden Laserlichtern in Eisblumenform – eine eindrucksvolle Inszenierung.
Der erste Höhepunkt des Abends war der Auftritt des amtierenden Schützenkönigs Markus Maßmann, der den Taktstock bei der Live-Darbietung des Sassenberger Spielmannszugs schwang und dabei eine blinkende blaue Hasenmütze mit beweglichen Ohren trug. Dafür gab es tosenden Applaus. Weitere Höhepunkte waren die Auftritte des Gebrasa-Blasorchesters und der Sassenberger Landsknechte.
Im Verlauf des Abends wurden auch die Sieger des Vereinsschießens geehrt. Die „Kegelfeen“ holten sich den ersten Platz bei den nicht schießenden Vereinen und erhielten als Preis einen 100-Euro-Grillgutschein. Den zweiten Platz belegten die „alten Könige“, während der Fanfarenzug auf dem dritten Rang landete. Bei den schießenden Vereinen sicherten sich „Die Abräumer“ den ersten Platz, gefolgt vom Vorstand Gröblingen und der Ehrengarde aus Gröblingen auf dem dritten Platz.
Nachdem alle offiziellen Ehrungen abgeschlossen waren, gab es kein Halten mehr: Die Tanzfläche füllte sich schnell, und die Nacht verwandelte sich in ein ausgelassenes Fest.



















