1969 ist für die Warendorfer Karnevalsgesellschaft (WaKaGe) zweifelsohne ein besonderes Jahr gewesen: Unter Führung von Richard Winkels hob der Verein damals sein eigenes Ballett aus der Taufe. Trainiert von Renate Günnewig begeisterten zunächst sieben junge Frauen auf der Bühne. Was bescheiden begann, wurde zu einem Aushängeschild des organisierten Narrenwesens in Warendorf. Binnen kürzester Zeit bildeten sich die heutigen Flöckchen und das WaKaGe-Ballett, 1975 kamen die Hüpfer und 1996 die Bambinos hinzu. Inzwischen umfassen alle vier Gruppen insgesamt 100 Aktive im Alter zwischen vier und 26 Jahren. Die Mädchen und jungen Frauen werden von acht Trainerinnen betreut.
In monatelanger Arbeit haben die Aktiven eine Fotoschau zusammengestellt, die ab Dienstag, 29. Januar, 19.11 Uhr, in den Räumen des Modehauses Ebbers an der Münsterstraße zu sehen sein wird. Die Bilder zeichnen 50 bewegte Jahre nach. Untermalt wird die feierliche Eröffnung, zu der alle Interessenten willkommen sind, von einigen Darbietungen der Balletts, ehe Julia Altefrohne für die Tanzgruppen und Hermann-Josef Schulze Zumloh für den Gesamtverein einige Grußworte sprechen werden.
Der Präsident der WaKaGe möchte die Gelegenheit auch dazu nutzen, der Wirtschaft für ihre jahrzehntelange Unterstützung zu danken. Ohne ihr zumeist finanzielles Engagement wäre die erfolgreiche Entwicklung der Tanzformationen, aber auch der WaKaGe insgesamt nicht möglich gewesen, betont er. Einer dieser Partner sei Christoph Berger, der seine Räume in den kommenden Wochen als Ausstellungsort zur Verfügung stellt.
Bildzeile: Bereiten die Ausstellung in den Räumen des Modehauses Ebbers vor: Karin Terharen (l.) und Ilwa Olgemöller.
WaKaGe Tanzgruppen haben Geburtstag
Ausstellung in den Räumen des Modehauses Ebbers
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