Von Prinzen, Tänzen und dem Kaiser: Ein Fest voller Highlights
Warendorfer Karnevalsgesellschaft startet in die fünfte Jahreszeit
Endlich wieder Karneval! Die Warendorfer Karnevalsgesellschaft (WaKaGe) hat am Samstagabend mit einem schwungvollen Auftaktfest den Start in die fünfte Jahreszeit gefeiert. Dabei standen Spaß, Dankbarkeit und Vorfreude im Mittelpunkt – ein gelungener Vorgeschmack auf die anstehende Prinzenproklamation am 30. November.
„Wir proben heute für die großen Momente, die uns in zwei Wochen erwarten“, erklärte WaKaGe-Präsident Hermann-Josef Schulze-Zumloh. Großfürst Peter Steinkamp ergänzte begeistert: „Wir sind bereit, der neue Prinz steht schon in den Startlöchern!“
Am Samstag waren aber noch einmal alle Augen auf den scheidenden Prinzen Olli I. (Greiser) „der Fußballnarr vom HaBaKa“ gerichtet. Direkt zum Auftakt überraschte Prinz Olli Michaela Allendorf und DJ Volker Wessels, denen er für ihre Verdienste um den Karneval den Jubiläumsorden „111 Jahre Prinzen in Warendorf“ verlieh. Den Orden bekam auch Dirk Rohde stellvertretend für die HaBaKa, die ihren Prinzen in der vergangenen Session bei allen Terminen begleitet hatten. „Wir sind nur die Kirsche. Ihr seid die Torte“, zog Rohde aber den Hut vor dem WaKaGe-Senat, ohne den der Karneval in Warendorf in dieser Form nicht denkbar sei.
Ihren ersten Auftritt in der neuen Session hatten die Gardetänzerinnen der Hüpfer und Flöckchen sowie das Große WaKaGe-Ballett, welches ein letztes Mal seinen Schautanz „Tag und Nacht“ zeigte. Für die Balletts gab es tosenden Applaus sowie von Claudia und Bernd Grygiel eine großzügige Spende. „Macht genauso weiter“, wünschte sich Hermann-Josef Schulze-Zumloh von den Balletts.
In Frühform präsentierte sich auch Hofsängerin Linda Tönnies. Erst sang sie das Prinzenlied, ehe sie die Jecken mit kölschem Liedgut auf die Tanzfläche lockte. Den Schlusspunkt im kleinen, aber feinen Programm setzte Peter Jähn als erstes Roland Kaiser Double Deutschlands. Der Prinz trifft auf den Kaiser – so etwas gibt es auch nur im Karneval. Von „Santa Maria“ über „Schachmatt“ bis hin zu „Warum hast Du nicht nein gesagt“ zog Jähn alle Register und begeisterte die Narren. Im Anschluss übernahm DJ Volker Wessels das Kommando.
Ihr Auftaktfest nutzte die WaKaGe zugleich, um die neuen Formationsmitglieder vorzustellen und Danke zu sagen. So hatte der Elferrat ein ganz besonderes Bild gestaltet, um sich bei ihrem langjährigen Präsidenten Matthias Elpers für sein Engagement zu bedanken. Als neuer Präsident des Elferrates wurde Wolfgang Grothues vorgestellt. Zudem stellte Uwe Amsbeck in Reimen das Sessionsmotto vor: „Der Karneval ist wunderbar, ganz egal was gestern war.“
Wer dies selbst erleben möchte, ist bei der PriPro oder beim Wakalopp in zwei Wochen genau richtig. Restkarten sind unter www.wakage.de noch verfügbar. Gefahndet wird natürlich auch weiterhin nach dem Moritz aus dem Jahr 1936. „Der Moritz muss nach Hause“, waren sich die Jecken einig.













