Bürgermeister Horstmann eröffnet stimmungsvollen Warendorfer Weihnachtsmarkt
Warendorfer Weihnachtswäldchen startet in die Adventszeit
Warendorf - Funkelnde Lichter, die große Markttanne, zahlreiche Büdchen und der Duft von Glühwein schaffen die unverwechselbare Atmosphäre, in der das traditionelle Warendorfer Weihnachtswäldchen am Freitag von Bürgermeister Peter Horstmann eröffnet wurde. Die historische Altstadt hat ihr adventliches Kleid angezogen. In seiner Ansprache betonte der erste Bürger der Stadt die anhaltende Erfolgsgeschichte: „Es ist wirklich ein Kassenschlager, und ich freue mich sehr, dass das Weihnachtswäldchen auch weiterhin so gut angenommen wird.“ Ebenfalls hob er die hohe Qualität des Angebots hervor. Der Schlüssel zum Erfolg sei eine gelungene Mischung aus Gastronomie und hochwertigem Kunsthandwerk. „Gerade die verschiedenen Kunsthandwerker, die jetzt hier ihre Waren feilbieten, haben ein sehr gutes Niveau. Man weiß, dass man keinen Schund bekommt, sondern wirkliches Kunsthandwerk“, so Horstmann.
Noch bis zum 14. Dezember können Besucher täglich rund um die Markttanne in 20 liebevoll dekorierten Büdchen stöbern. Für das leibliche Wohl sorgen unter anderem die Ehrengarde des Bürgerschützenvereins mit ihrem Glühwein- und Punschangebot, André Pöppelmanns Weihnachtswäldchen-Küche, das „Daily One“ mit nordischem „Glögg“ sowie Stände mit Lebkuchen. Auch die kleinen Gäste kommen nicht zu kurz: Stockbrotbacken, Bastelangebote und eine kleine Eisenbahn, die munter unter dem Marktbrunnen ihre Kreise zieht, dürften Kinderaugen leuchten lassen.
Selbstverständlich wurden in guter Tradition die drei Feuerwächter Axel Lochthove, Hermann Grüter und Georg Hartmann ebenso vereidigt wie Nachtwächter Johannes Bollmann – „auf dass sie gewisslich Wache halten und dafür Sorge tragen, dass der Punsch stets wohltemperiert ist und sich niemand die Zunge daran verbrenne; dass Kinder, welche arm und elend hier sind und zu Warendorpe leben, zu jeder Zeit ihr dunkles Brot am Stecken braten können“, so der Bürgermeister. Horstmann dankte allen Beteiligten: dem Baubetriebshof und der Verwaltung mit dem Team „Veranstaltungen“ sowie dem Ordnungsamt, die das Konzept seit rund zwanzig Jahren begleiten und sich um Brandschutz und Sicherheit kümmern; den Nachbarn rund um den Markt, für die es nun eine Zeit „etwas lauter wird“; und auch den Partnerstädten Petersfield, Olesnica und Pavilly. „Vergessen möchte ich auch nicht den Rat der Stadt Warendorf, der das Weihnachtswäldchen durch seine Beschlüsse ermöglicht, sowie Stefan Hölzle in seiner Doppelfunktion als Ratsmitglied und Vertreter der Volksbank, die uns großzügig unterstützt.“
Musikalisch eingerahmt wurde die Eröffnung des Weihnachtswäldchens durch die Bläsergruppe der Schule für Musik und das Duo Xamina und Joaquin. Den täglichen Ausklang gestalten die Turmbläser, die vom Rathausbalkon zur Nachtruhe „die Tute blasen“, bevor der Nachtwächter die Besucher zur guten Nacht verabschiedet.













