9. Juli 2024 / Allgemein

Wie er Teil des Bürgerschützenvereins Freckenhorst wurde

Neubürger Markus Gebhardt im Gespräch

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Neubürger Markus Gebhardt im Gespräch: Wie er Teil des Bürgerschützenvereins Freckenhorst wurde

Freckenhorst – Ein Großteil der Mitglieder des Bürgerschützenvereins Freckenhorst sind gebürtige Freckenhorster, deren Eltern bereits Mitglied in diesem traditionsreichen Verein sind. Für viele junge Erwachsene des Dorfes stellt sich daher gar nicht die Frage, ob sie mit 18 Jahren dem Verein beitreten. Doch wie sieht ein Neubürger den Schützenverein? Um das herauszufinden, hat sich Yvonne Nüßing mit Markus Gebhardt, einem neuen Schützenbruder, getroffen und ihm einige Fragen gestellt.

Markus Gebhardt und seine Familie zogen 2018 nach Freckenhorst. Vorher lebten er und seine Frau in Münster. "Wir waren auf der Suche nach einem Haus und meine Frau hat eine Freundin, die hier in Freckenhorst wohnt, daher kannten wir zumindest schon jemanden hier", erzählt Markus. Kurz nach ihrem Umzug wurden ihre beiden Kinder geboren, sodass die Familie nun zu viert in Freckenhorst lebt.

Auf die Frage, wie die ersten Eindrücke vom Dorf und den Menschen waren, antwortet Markus: "Wir wurden überall herzlich aufgenommen. Egal ob es der Schützenverein oder andere Vereine waren. Auf unserer Straße gibt es eine Truppe, die die Schützenfestfahnen aufstellt, da wurden wir direkt eingeladen und alle waren sehr aufgeschlossen."

Markus hatte zuvor keine Erfahrung mit Schützenvereinen und deren Traditionen. "Nein, ich kannte diese Tradition gar nicht und war vorher noch nie auf einem Schützenfest, daher war das alles sehr neu für mich", gibt er zu. Dennoch wurde sein Interesse geweckt, und er besuchte nach der Einladung zum Fahnenaufstellen erstmals den Schützenplatz. "Wir waren beeindruckt von der Größe des Festes, das von vielen Menschen, die diese Tradition leben und pflegen, organisiert wird. Da wollte ich gern dabei sein und hab mich dann 2020 im Schützenverein angemeldet."

Erwartungen an die Mitgliedschaft hatte Markus nicht wirklich, wie er erzählt: "Durch den Kauf des Hauses war klar, dass wir länger in Freckenhorst bleiben wollen und somit gehört meiner Meinung nach auch Eigeninitiative dazu. Wir haben überall auf aufgeschlossene Menschen getroffen, aber man muss auch selbst auf die Menschen zugehen." Durch seinen Nachbarn erfuhr er von den Aktivitäten der Ehrengarde und entschloss sich, dort einzutreten. "Eine Gruppe, die sich regelmäßig trifft und was unternimmt, wie zum Beispiel auf Gastschützenfeste fährt und man so die Kontakte knüpfen kann."

Seit über einem Jahr ist Markus nun Mitglied der Ehrengarde und erinnert sich an seine Aufnahme in die Truppe: "Ich wurde sehr gut in der Truppe aufgenommen. Alle sind sehr aufgeschlossen und bemühen sich, die neuen Ehrengardisten zu integrieren." Besonders aufregend war sein erstes Schützenfest als Ehrengardist. "Zum ersten Mal den Schützenplatz für das Schützenfest vorbereiten, antreten, marschieren, schießen und feiern. Es hat absolut Spaß gemacht."

Auf die Frage, was er anderen Zugezogenen bezüglich des Schützenvereins und der Eingliederung im Dorf mit auf den Weg geben kann, antwortet Markus: "Seid offen und aufgeschlossen dem Neuen gegenüber. Auch wenn ihr die Traditionen des Schützenvereins nicht kennt, einfach mal hingehen, mit etwas Glück nehmen einen die Nachbarn direkt mit, und Spaß haben. Wenn man selbst offen ist, wird einem auch meistens offen begegnet. Die Erfahrungen haben wir hier gemacht."

Bildunterschrift: Markus Gebhardt auf den Schultern von anderen Ehrengardisten nach dem Abschuss des Hampelmannkönigs auf einem Gastschützenfest.

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