WIWA trifft Henning Rehbaum – Wirtschaft setzt klare Erwartungen an die Politik
Warendorf - Der Interessenverband für die Wirtschaft in Warendorf (WIWA e.V.) begrüßte jetzt den heimischen Bundestagsabgeordneten Henning Rehbaum (CDU) zu einem informativen Austausch im Hotel „Im Engel“. Zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region nutzten die Gelegenheit, um aus erster Hand Einblicke in die Bundespolitik zu erhalten – und um ihren Anliegen gegenüber der Politik Nachdruck zu verleihen.
In seinem „Bericht aus Berlin“ gab Rehbaum einen Überblick über die zentralen Themen der jungen Legislaturperiode. Die neue Bundesregierung wolle das Land schneller, moderner und leistungsfähiger machen. „Ob Wohnungsbau, Integration, Bundeswehr oder Rente – wir brauchen mehr Tempo und mehr Verlässlichkeit“, so Rehbaum. Leistung müsse sich wieder lohnen.
Ein Schwerpunkt des Abends war das Infrastrukturprojekt B64n. In einer offenen Diskussion informierte Rehbaum über den aktuellen Planungsstand und stellte sich den Fragen zu Nutzen, Auswirkungen und Beteiligungsmöglichkeiten.
Deutlich wurde im Verlauf des Abends: Die heimische Wirtschaft fordert spürbare Entlastungen. Weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen und bezahlbare Energie- und Arbeitskosten waren zentrale Forderungen, die WIWA-Vorstandsmitglied Andreas Künnemeyer klar formulierte: „Wir wollen bauen, arbeiten und wachsen – aber dafür braucht es weniger Vorschriften und mehr Vertrauen.“
WIWA-Geschäftsführer Heiner Kamp zeigte sich zufrieden mit dem Austausch, richtete jedoch auch einen klaren Appell an den Gast aus Berlin: „Herr Rehbaum, wir werden prüfen, ob Sie Ihr Wort halten – spätestens bei Ihrem nächsten Besuch!“
Ein Abend mit Substanz, ehrlichem Austausch und klarer Botschaft: Die regionale Wirtschaft ist bereit – nun ist die Politik am Zug.













