Gemeinsames Projekt stärkt wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit der Werkstätten
Wissen, das wirkt – Kooperation mit Mehrwert
Nach einer erfolgreichen ersten Zusammenarbeit im Jahr 2018 haben die Fachhochschule Münster und die Freckenhorster Werkstätten ihre Kooperation erneut fortgesetzt – mit überzeugenden Ergebnissen für beide Seiten.
Im Rahmen einer prüfungsrelevanten Semesterprojektarbeit im Bachelorstudiengang untersuchten die Studentinnen Hannah Winterkamp, Marlit Wölk und Carolin Aehling die Auftragsabwicklungsprozesse der Freckenhorster Werkstätten, einer Einrichtung des Caritasverband im Kreisdekanat Warendorf e.V.. Ziel war es, bestehende Prozesse systematisch zu analysieren und konkrete Optimierungspotenziale zu identifizieren.
Wissenschaft trifft Praxis
Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Buchholz sowie in enger Abstimmung mit Werkstattleiter Martin Weißenberg und Projektkoordinator Matthias Nettelnbreker wurde das Projektthema zunächst gemeinsam definiert. Im weiteren Verlauf erfolgte die inhaltliche Ausarbeitung in enger Zusammenarbeit mit Fachansprechpartner Achim Schröder sowie Mitarbeitenden aus den Bereichen Auftragssteuerung, Einkauf, Buchhaltung und Werkstattleitung.
Die Studierenden führten strukturierte Interviews mit Mitarbeitenden und organisierten einen internen Workshop, um eine fundierte Ist-Analyse zu erstellen. Auf dieser Grundlage entwickelten sie einen praxisnahen Optimierungsvorschlag.
Fokus auf Kalkulationsoptimierung
Am 30. Januar 2026 präsentierten die drei Studentinnen ihre Ergebnisse vor rund 25 Mitarbeitenden der Freckenhorster Werkstätten und des Caritasverbandes sowie vor Prof. Dr. Buchholz. Als zentrales Ergebnis des Analyseprozesses kristallisierte sich die Optimierung der Kalkulation von Fertigungsaufträgen heraus – ein Thema mit hoher strategischer Relevanz, insbesondere vor dem Hintergrund der derzeit dynamischen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, denen auch Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) ausgesetzt sind.
Werkstattleiter Martin Weißenberg betonte die hohe Qualität der Zusammenarbeit:
„Wir danken Prof. Dr. Buchholz und den Studierenden für die sehr agile und professionelle Projektarbeit. Die erarbeiteten Ergebnisse sind für unsere Werkstatt außerordentlich hilfreich – gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten.“
Gewinn für beide Seiten
Auch für die Studierenden war das Projekt ein voller Erfolg. Neben der fachlichen Vertiefung konnten sie wertvolle Praxiserfahrungen sammeln und neue Kompetenzen entwickeln, die sie in ihrer zukünftigen beruflichen Tätigkeit gewinnbringend einsetzen werden.
Zum Abschluss sprachen Achim Schröder und Matthias Nettelnbreker allen Beteiligten ihren herzlichen Dank für die äußerst kooperative und konstruktive Zusammenarbeit aus.
Die erneute Kooperation zeigt eindrucksvoll, wie gewinnbringend die Verbindung von wissenschaftlicher Expertise und praktischer Erfahrung sein kann – und legt zugleich den Grundstein für weitere gemeinsame Projekte in der Zukunft.













